Teilzeit-Ausbildung

Dass in Friseursalons auch Halbtagskräfte arbeiten wissen die meisten. Dass eine Ausbildung im Handwerk auch in Teilzeit möglich ist, schon weniger. Foto: © contrastwerkstatt - Fotolia.com

Von Teilzeitmitarbeitern, beispielsweise in Friseursalons oder Bäckereien, hört man oft. Weniger bekannt ist allerdings, dass im Handwerk auch eine Teilzeit-Ausbildung möglich ist. Das Berufsbildungsgesetz lässt das zu, unter der Voraussetzung, dass der Lehrling ein berechtigtes Interesse an einer Ausbildung in Teilzeit hat. Das trifft beispielsweise auf eine junge Frau zu, für die wegen der Betreuung eines kleinen Kinds eine Vollzeit-Stelle nicht in Frage kommt.

Wer als alleinerziehende Mutter Verantwortung für ein Kind hat, muss schnell lernen, seinen Alltag gut zu organisieren. Diese Fähigkeit ist auch im Beruf von Vorteil. Zudem sind diese Frauen, die über die Teilzeit-Lehrstelle den Einstieg in den Beruf anstreben, stark motiviert. Für die Teilzeit-Ausbildung soll laut Hwk Köln eine wöchentliche Arbeitszeit von mindestens 25 Stunden vereinbart werden, besser sei wegen der Anforderungen in der Ausbildung eine 30-Stunden-Woche. Falls für die alleinerziehende Frau nur eine Arbeitszeit von 20 Stunden möglich ist, müsste sich die Ausbildungsdauer um bis zu einem Jahr verlängern.

Da der Berufsschulunterricht und die Teilnahme an überbetrieblichen Lehrgängen auch bei einer Teilzeit-Lehrstelle unverändert bleiben, wirkt sich die Reduzierung der Arbeitszeit auf den betrieblichen Teil der Ausbildung aus. Bei einer Teilzeit-Ausbildung verringert sich die Ausbildungsvergütung, die der Ausbildungsbetrieb zahlt, entsprechend der geringeren Arbeitszeit.

Quelle: Hwk Köln

Weitere Infos:
Teilzeit-Ausbildung


Ähnliche Artikel

WordPress SEO fine-tune by Meta SEO Pack from Poradnik Webmastera