Jobporträt: Masseur

Vertrauen ist wichtig: Wer Masseur werden will, sollte gerne auf Menschen zugehen. Foto: © Fotoimpressionen - Fotolia.com

Masseure und medizinische Bademeister – so lautet der offizielle Titel des Ausbildungsberufs – führen verschiedene Formen der physikalischen Therapie durch. Das können Behandlungen wie Massage, Gymnastik oder Wärmetherapie sein. Für seine Patienten erarbeitet der Masseur einen individuellen Behandlungsplan. Zusammen mit dem Arzt hilft der Masseur so, dass der Patient seine volle Beweglichkeit wiedererlangt.

Vor der eigentlichen Therapie bereitet der Masseur Räumlichkeiten, Hilfsmittel und Geräte für die Behandlungen vor und kontrolliert den Behandlungsablauf sorgfältig. Wenn die Behandlung von einem Arzt verordnet wurde, muss der Masseur genau nach dem Therapieplan vorgehen. Außerdem dokumentiert er den Fortschritt seiner Patienten und rechnet die Leistungen mit den Krankenkassen ab.

Um den gewünschten Behandlungserfolg zu erreichen, braucht ein Masseur darum viel Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Ebenso sind Kontaktbereitschaft und Einfühlungsvermögen wichtig, um während der Behandlung auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen zu können. Interesse an den Fächern Biologie, Physik und Chemie sollte vorhanden sein, denn einige Therapien basieren auf physikalischen und chemischen Wirkungsweisen. Auch wer bereits über Kenntnisse in Anatomie verfügt, ist im Vorteil.

Die Ausbildung an Berufsfachschulen und einer Praxis, im Krankenhaus oder einer Rehabilitationsklinik dauert zweieinhalb Jahre.

Quelle: Agentur für Arbeit

Weitere Infos:
Beruf Masseur und medizinischer Bademeister


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