Jobporträt: Tanzlehrer

Arbeiten in der Tanzschule, im Fitnessstudio oder in der Rehabilitationsklinik: Der Beruf des Tanzlehrers hat viele Seiten. Foto: © J.Sommer - Fotolia.com

Choreografien entwickeln, Vortanzen und aufpassen, dass die Schüler die richtigen Tanzschritte lernen: Tanzlehrer unterrichten vor allem an Tanzschulen und in Gesellschaftstänzen. Zur Vorbereitung ihrer Tanzstunde wählen sie Übungen aus und stellen ein Unterrichts- und Trainingsprogramm zusammen. Im Tanzunterricht selbst sind sie für das Vortanzen zuständig, bedienen die Musikanlage und korrigieren die Bewegungsabläufe der Schüler. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, Choreografien zu entwickeln, Tanzveranstaltungen zu organisieren und durchzuführen sowie Kurs- und Dienstpläne zu erstellen. Sie betreuen Tanzsportgruppen, Turnierpaare oder Formationen, leiten das Gruppentraining und führen ihre Schüler zum Turnier. So bringen sie Tänzer im Leistungssport an die Spitze, tragen zur Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schüler bei und sorgen dafür, dass sich körperlich eingeschränkte Menschen besser bewegen können.

Wer als Tanzlehrer arbeiten möchte, sollte Einfühlungsvermögen mitbringen, damit er seine eigenen Kenntnisse an verschiedene Menschen vermitteln kann. Kontaktfreude und ein Talent dafür, andere zu motivieren, helfen dabei, die Tanzschüler zu Fortschritten zu ermutigen. Gute Kenntnisse in Sport, Bewegung und Anatomie sind wichtig, um die Belastbarkeit der Schüler richtig einschätzen zu können. Ein guter Tanzlehrer kennt sich darüber hinaus auch mit Musik aus und bringt Rhythmusgefühl mit.

Für die Ausbildung an Tanzschulen gibt es keine bestimmten Regeln. Vorausgesetzt wird zumeist ein Realschulabschluss.

Quelle: Agentur für Arbeit

Weitere Infos:
Tanzlehrer


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