Anschreiben darf individuell sein – Form muss stimmen

Das Anschreiben ist die Visitenkarte des Bewerbers. © Gina Sanders - Fotolia.com

Kurz und prägnant, so muss das Anschreiben, die erste Seite der Bewerbungsmappe, sein. Endlose Ausführungen über jede einzelne Tätigkeit will im Anschreiben kein Personaler lesen, verrät die IHK Reutlingen. Mit knappen und konkreten Formulierungen soll das Anschreiben ausführen, warum der potenzielle Arbeitgeber den Bewerber einstellen soll und was ihn für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert.

Dabei ist die Bedeutung des Anschreibens subtil. Seine Funktion ist es, so die IHK, den Fakten des Lebenslaufs einen persönlichen Rahmen zu geben und die Bewerbung positiv von der Masse abzuheben. Das Anschreiben soll einen Eindruck von der Persönlichkeit des Bewerbers vermitteln.

Aus diesem Grund sollten Bewerber auch auf die Form ihres Anschreibens achten, empfiehlt die IHK. Denn das cleverste Anschreiben wird nicht überzeugen, wenn die Form nicht stimmt oder der Text gar Rechtschreibfehler enthält. Für Anschreiben gibt es klar definierte Vorschriften. Wer diese nicht einhält, reduziert seine Bewerbungschancen. Als wichtigste formale Eigenschaften nennt die IHK unter anderem den Briefkopf mit allen Kontaktdaten, Datum und Empfängeradresse sowie eine aussagekräftige Betreffzeile. Idealerweise ist das Anschreiben in der gleichen Schrift formatiert wie der Lebenslauf und enthält eine handschriftliche Unterschrift.

Quelle: Industrie- und Handelskammer Reutlingen

Weitere Infos:
Industrie- und Handelskammer Reutlingen


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