Ein Sportwagen für künftige Programmierer

Was ist wirklich mal ein Anreiz für angehende Informatiker, an einem Programmierwettbewerb teilzunehmen? Das fragte sich Diplom-Informatiker Geert Engelhardt, Lehrbeauftragter an der Fakultät für Informatik an der Hochschule Rosenheim und lobte einen ganz besonderen Preis aus.

Der Dozent ist zugleich stolzer Besitzer eines der schnellsten Elektrofahrzeuge der Welt aus dem Hause TESLA. „Der Firmenname ist ein Synonym für neue Technologie und Innovation“ führt der ehemalige Absolvent der Rosenheimer Hochschule aus. Spontan setzte er eine Fahrt mit dem eleganten Elektrosportrennwagen als ersten Preis für die Gewinner des Programmierwettbewerbs im Bereich „Integration betrieblicher Standardsoftware“ aus, der von der Fakultät für Informatik semesterübergreifend im Wintersemester 2010/11 ausgeschrieben war.

Insgesamt meldeten sich Studierende aus dem dritten und siebten Semester an. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Wettbewerb waren bereits vorhandene Programmierkenntnisse. Diese galt es unter Beweis zu stellen: Die vier Teilnehmerteams sollten mit Hilfe von SAP-Entwicklungswerkzeugen eine Software programmieren, die vollkommen eigenständig agieren kann – in Form eines simulierten Börsenagenten. So können am Rechner Börsengeschäfte simuliert werden. Die Spielregeln sind einfach: Jeder „Börsenagent“ erhält ein Startkapital in gleicher Höhe, das er gewinnbringend an der Börse einsetzen soll. Wer zuletzt am meisten Geld übrig hat, hat gewonnen.

Am Prüfungstag traten die vier virtuellen Agenten gegeneinander an – vollkommen unabhängig von ihren realen Erfindern. Diese saßen während des dreistündigen Börsenspiels zusammen und tauschten sich über die gewonnenen Erkenntnisse aus. „Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht – mal was anderes. Und wir haben uns untereinander semesterübergreifend kennen gelernt“ sagt einer der Studierenden.

„Dieses Projekt ist eine klassische Win-Win-Situation“ sagt Projektbetreuer Engelhardt. „Die Studierenden haben die Gelegenheit, ihre Programmierkenntnisse in einem lockeren Rahmen zu erweitern und bekommen interessante Kontakte in die Wirtschaft. Als junges, aufstrebendes Unternehmen in der Region lernen wir wiederum junge Leute und deren Kreativität und Potential kennen“ ergänzt Albert Bernstetter, der zweite Vorstand von Engelhardts Firma Eridea AG.

Hier findest du weitere Infos zur FH Rosenheim, Hochschule für angewandte Wissenschaften:
www.fh-rosenheim.de


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