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Dipl. Rechtspfleger (Beamter des gehobenen Justizdienstes)

Zukunftschancen

Beamtinnen und Beamte des gehobenen Justizdienstes, die sich mindestens zwei Jahre im Rechtspflegerdienst bewährt haben und nach ihrer Persönlichkeit, ihren Anlagen, ihrer Leistung und ihrer Führung besonders geeignet erscheinen, können sich für die Amtsanwaltslaufbahn weiter qualifizieren. Die Befähigung für die Laufbahn ist nach der entsprechenden Ausbildungsverordnung in einer zusätzlichen Ausbildung zu erwerben. Deren Ziel ist es, Amtsanwältinnen/Amtsanwälte heranzubilden, die in der Lage sind, selbstständig und mit sozialen Verständnis Aufgaben des Staatsanwalts in einer Vielzahl von Verfahren vor dem Amtsgericht wahrzunehmen. Dazu gehören insbesondere die Erhebung der Anklage und die Vertretung der Staatsanwaltschaft in der gerichtlichen Hauptverhandlung.

Im Rahmen eines dreimonatigen Aufbaustudiums „Justizmanagement" haben ambitionierte Rechtspfleger/innen die Möglichkeit, zusätzliche Qualifikationen für die Wahrnehmung der vielfältigen und verantwortungsvollen Tätigkeit im Bereich der Justizverwaltung zu erwerben. Einige leitende Funktionen in der Justizverwaltung (Referentinnen/Referenten) eröffnen auch den Aufstieg in den höheren Justizverwaltungsdienst (Regierungsrat, -oberrat, -direktor), der keine weitere Ausbildung und Prüfung erfordert.