Anonym surfen im Netz

Big Brother isn't watching you

Bild Big Brother isn't watching you
Anonym surfen im Netz/Foto: Eric McLean / Unsplash

Anonym surfen im Netz

Big Brother isn't watching you

Das Netz ist eine tolle Informationsquelle und bringt zweifelsohne jede Menge Fun. Wenn dies so bleiben soll, dann solltet ihr euch gut überlegen, wie ihr eure Privatsphäre schützt. Denn sonst kann ganz schnell Schluss mit lustig sein. Leider gibt es immer noch viel zu viele Menschen, die mit diesem Thema allzu sorglos umgehen.

So werden teilweise auf öffentlichen Plattformen Telefonnummern ausgetauscht, peinliche Partybilder gepostet und jede Menge Dinge veröffentlicht, durch die sich ganz leicht erschließen lässt, wo die Person wohnt oder arbeitet.

Vorsicht Datendiebe - so werdet ihr nicht zum Opfer von Datenklau

Beginnen wir mit der goldenen Regel: Adressdaten, Telefonnummern und freizügige Fotos haben in öffentlichen Foren oder sozialen Netzwerken nichts verloren. Dies ist ein gefundenes Fressen für Datendiebe und kann schlimme Folgen haben. Privates oder Details über eure Familie also immer nur per PM oder am Telefon austauschen.

Und nicht vergessen: Euer Verhalten im Netz sagt sehr viel über euer Verantwortungsbewusstsein aus. Nicht selten nutzen Arbeitgeber das Internet um (künftige) Mitarbeiter auszuspähen. Schafft euch zudem eine "Junk-E-Mail-Adresse" an, die ihr für alle möglichen Anmeldungen im Netz nutzen könnt. So haltet ihr eure primäre E-Mail-Adresse frei von nervigem Spam und das Risiko ist geringer, dass sie Datendiebe bzw. Hacker knacken.

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Anonym surfen im Netz/Foto: Sebastian Stam / Unsplash

Datendiebe lieben Hotspots und Online-Shopping-Portale

Mal eben ein bisschen Netz an einem Hotspot abgreifen? Dann sorgt dafür, dass es sich wirklich um einen gesicherten Hotspot handelt, denn eure Daten zu klauen ist bei ungesicherten Hotspots wie z. B. am Hauptbahnhof ganz besonders leicht. Auch beim Shoppen im Internet läuft man immer Gefahr, einem Datendieb zum Opfer zu fallen. Deshalb solltet ihr sichergehen, dass die Datenübertragung beim Kaufvorgang stets verschlüsselt ist.
Die höchste Alarmstufe tritt jedoch in Kraft, wenn ihr E-Mails mit Anhang von unbekannten Absendern erhaltet oder per E-Mail dazu aufgefordert werdet, Passwörter preiszugeben. Hier gilt: Niemals Anhänge öffnen und Passwörter nur eintippen, wenn ihr euch auf den entsprechenden Seiten eingeloggt habt. Den Klassiker dürfen wir natürlich auch nicht vergessen: Bitte IMMER euren Rechner sperren, wenn ihr kurz mal was erledigen müsst.

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