Auf in den Ring: Der Weg zur eigenen Webpräsenz

Darauf solltet ihr achten.

Auf in den Ring: Der Weg zur eigenen Webpräsenz

Auf in den Ring: Der Weg zur eigenen Webpräsenz

Darauf solltet ihr achten.

Eine eigene Website ist schon etwas Feines. Denn günstiger kann man sich kaum der ganzen Welt mitteilen – kein Wunder, dass inzwischen selbst der Anglerverein oder das Friseurgeschäft um die Ecke eine eigene Website betreiben. Allerdings gilt es einiges zu beachten, ehe man sie veröffentlicht.

„Wer sich im Internet präsentiert, muss bestimmte Informationen über seine Identität vorhalten“, schreibt die Industrie- und Handelskammer Stuttgart auf ihrer Website. Denn der Gesetzgeber verlangt in Deutschland ein Impressum – es sei, denn es handelt sich um eine rein private Internetpräsenz. Aber Vorsicht. Sobald auf der eigenen Online-Plattform ein Werbebanner flattert oder ein Link zu einer anderen Website führt, muss sie schon ein Impressum enthalten. Sonst droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50000 Euro.

Was muss ins Impressum?
Und wie muss so ein Impressum aussehen? Welche Angaben gehören rein? Ganz einfach. Wer es lapidar formulieren möchte, der würde sagen: Im Impressum muss sich der Homepagebesitzer mehr oder weniger outen. Voller Name, eigene Adresse, Postleitzahl, Telefonnummer und Emailadresse – all diese Angaben sind Pflicht. Denn den Website-Betreiber muss man im Notfall leicht erreichen können. Bei Firmen gehören zudem Angaben zur Geschäftsführung, zum Handelsregistereintrag und dem Gerichtsstandort sowie die Umsatzsteueridentifikationsnummer ins Impressum.

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Auf in den Ring/ Foto: Domenico Lioa / Unsplash

Außerdem sollte eine Website einen Haftungshinweis enthalten, der am besten ebenfalls im Impressum steht. Denn das Landgericht Hamburg hat 1998 in einem Grundsatzurteil beschlossen, dass man für den Inhalt verlinkter Websites verantwortlich ist – es sei denn, man schließt das ausdrücklich aus. Wer auf seiner Website allerdings Links zu illegalen Inhalten wie verbotenes Filesharing oder Kinderporno setzt, der muss trotzdem mit Strafverfolgung rechnen.

Urheberrecht beachten
Weiter sollte man auf jeder Website Angaben zum Datenschutz finden. Denn die Benutzer müssen über die Speicherung und Verwendung ihrer Daten informiert werden. Auch das Urheberrecht sollte unbedingt berücksichtigen werden. Websitebetreiber sollten also auf Videos, Fotos und Texte lieber verzichten, die sie nicht selbst erstellt haben oder deren Veröffentlichungsrechte sie nicht besitzen. Sonst kann es schnell teuer werden.

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