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Das Leben der anderen

Internetplattform: www.whatchado.com

Bild Internetplattform: www.whatchado.com
Das Leben der anderen/Foto: Allesandro Vallainc / Unsplash

Das Leben der anderen

Internetplattform: www.whatchado.com

Jeder Schritt von ihm werde von der Öffentlichkeit beobachtet und kommentiert. Und der Kriminalbeamte, der ihn überall hin begleitet, der störe auch gelegentlich – zum Beispiel, wenn er mit seiner Frau am Hochzeitstag in ein Restaurant gehe. Trotz dieser Einschränkungen mag Heinz Fischer seinen Job als Bundespräsident von Österreich, sagt er.

Kontakt zu Gleichgesinnten
Der 76-Jährige ist vielleicht die berühmteste Persönlichkeit, die auf der Internetseite www.whatchado.com aus ihrem Berufsleben erzählen. Die Plattform sammelt Lebensläufe in Videoform und will damit jungen Menschen Orientierung bei der Berufswahl geben. „Sag uns’, was du dir von deiner Zukunft erwartest und wie du am liebsten arbeiten möchtest“, schreibt das Startup auf seiner Website. Durch 14 Fragen sollen die beruflichen Vorstellungen ermittelt werden. Anschließend bekommt man Videos angezeigt von Menschen, die so ähnlich ticken und ihren Werdegang erzählen.

Fragen zu Beruf und Persönlichkeit
Ob Fliesenleger, Unternehmensberater oder Bundespräsident: jeder antwortet vor der Kamera auf die gleichen sieben Fragen zur eigenen Karriere – zum Beispiel: Worum geht’s in deinem Job? Was ist das coolste? Welche Einschränkungen bringt der mit sich? Und wie sieht dein persönlicher Werdegang aus? „Unsere Fragen drehen sich nicht nur um Beruf und Karriere, sondern auch um den privaten Background und persönliche Lebenserfahrung“, heißt es bei www.whatchado.com .

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Das Leben der anderen/Foto: Proxyclick Visitor / Unsplash

Erfolgreiches Startup
Die Idee hinter der Internetplattform stammt von Ali Mahlodji – ein gebürtiger Iraner, der in Wien lebt und Medienberichten zufolge kurz vor dem Abi von der Schule flog, anschließend eine Maurerlehre machte, in die IT-Branche wechselte und mit 26 immer noch nicht wusste, welche Tätigkeit die richtige für ihn sei. 2011 kaufte er sich eine Videokamera und legte mit Freunden los. Anfang 2012 folgte die Gründung des eigenen Startups. Mittlerweile gibt es bei www.whatschado.com mehr als 2000 Videos. Das Geschäft läuft. Und einige Preise hat das Unternehmen auch schon gewonnen – unter anderem 2013 den UN World Summit Award.

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