Garantiert spamfrei

Spam-Nachrichten verhindern

Bild Spam-Nachrichten verhindern
Garantiert Spamfrei/Foto: Campaign Creators / Unsplash

Es gibt kein Entkommen. Im elektronischen Postfach landet eine nach der anderen Spam-Nachricht. Mal wird für Viagra im Zehnerpack geworben, mal hat der Leser wieder eine Million Euro gewonnen. Nur eins ist immer gleich: es nervt. Was für den privaten Internetnutzer noch vergleichsweise leicht zu managen ist, kann in einem Unternehmen aber schnell zur Plage werden.

Mehrere E-Mail-Adressen nutzen
Dabei lassen sich Spam-Nachrichten durchaus vermeiden. Neben technischen Schutzmaßnahmen wie der Konfiguration des Email-Programms und dem Einsatz von Filtern helfe vor allem ein sorgfältiger Umgang mit den eigenen Daten. „Grundsätzlich sollten Sie mit mehreren E-Mail-Adressen arbeiten“, schreibt der Verein „Deutschland sicher im Netz“ auf ihrer Website.
Die Initiative empfiehlt, eine Adresse für private bzw. geschäftliche Zwecke und einen Account für alle anderen Tätigkeiten im Netz zu verwenden – also für Onlinebestellungen oder Abonnements von Newslettern. Für das Verfassen von Kommentaren auf Nachrichtenseiten oder in Foren raten andere Experten zudem, sogenannte Wegwerf-E-Mails zu verwenden. Diese sind allerdings nur kurze Zeit gültig. Vergessene Passwörter sind also nicht dauerhaft abrufbar.

Eigene Adresse verfremden
Wer selbst eine Website verwaltet oder regelmäßig Einträge in Newsgroup verfasst, sollte darauf achten, dass die eigene Email verfremdet wird, schreibt der Verein „Deutschland sicher im Netz“. Dies könne beispielsweise durch den Textzusatz „nospam“ geschehen. So werde verhindert, das die richtige E-Mail-Anschrift automatisiert ausgelesen wird.

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Garantiert Spamfrei/Foto: Webaroo Com / Unsplash

Facebook-Account vor dem Chef schützen
Wer zudem sicher gehen will, dass der Chef nicht das eigene Privatleben ausspioniert, der sollte für die Kommunikation mit ihm und Kollegen eine separate Adresse nutzen. Denn mit einer für verschiedene Zwecke genutzten E-Mail-Adresse lässt sich beispielsweise auch der durch einen falschen Namen versteckte Facebook-Account finden.

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