Fünf Tipps für den richtigen Umgang mit Facebook

Nie wieder oben ohne

Fünf Tipps für den richtigen Umgang mit Facebook

Fünf Tipps für den richtigen Umgang mit Facebook

Nie wieder oben ohne
Facebookfotos können später peinlich sein. Wer es richtig anstellt, kann das soziale Netzwerk aber auch als Visitenkarte nutzen. Foto : kikiiii_photocase

Muss das Partyfoto wirklich sein? Auf Facebook seid ihr nicht nur unter Freunden, deswegen ist es wichtig ein paar Grundregeln zu beachten, um potenzielle Arbeitgeber nicht abzuschrecken und Störenfriede fernzuhalten.

1. Die Anmeldung
Sucht euch ein sicheres Passwort. Im besten Falle sollte es aus Groß – und Kleinbuchstaben sowie Zahlen bestehen.  Habt ihr eine sichere Kombination gefunden, behaltet sie auf jeden Fall. Gebt sie auch nicht an eure besten Freunde weiter. Alles schon vorgekommen, weiß Ursula Arbeiter. „Dann gibt es Streit weil der eine falsche Posts im Namen des anderen absetzt“, sagt die Referentin für Medienpädagogik und Jugendmedienrecht bei Aktion Jugendschutz in Baden-Württemberg. Überlegt euch außerdem, wer eure Statusmeldung sehen soll und wer nicht: Nur eure Freunde oder auch die Freundesfreunde. „Öffentlich sollte das Profil nie sein“, sagt Arbeiter.
 
2. Freunde suchen, Freunde finden
„Bloß nicht den Freundefinder benutzen“, empfiehlt Ursula Arbeiter. Dafür müsst ihr euch nämlich über Facebook in euren E-Mail-Account einloggen. Dadurch erhält die Internetseite Zugriff auf eure Kontakte. Ansonsten gilt: Befreundet euch nur mit Leuten, die ihr auch wirklich kennt. Unbekannte, die euch Anfragen schicken, sind möglicherweise nicht nur an neuen Bekanntschaften interessiert.

3. Mein Profil
Ihr solltet euch immer fragen, wie viel ihr von euch preisgeben wollt. Die vollständige Wohnadresse solltet ihr niemals angeben, das zieht ungebeten Gäste an. Im schlimmsten Fall könnten Betrüger diese Information missbrauchen. Dasselbe gilt für euer Geburtsdatum. Natürlich ist es schön, wenn die Freunde per Facebook zum Geburtstag gratulieren können, doch Betrüger können mit eurem vollen Namen und eurem Geburtsdatum allerlei anstellen. Ursula Arbeiter empfiehlt  deswegen  das Geburtsjahr einfach weg zu lassen. Doch nicht nur aus Datenschutzrechtlichen Gründen solltet ihr euch darüber Gedanken machen, was ihr ins Netz stellt. Vorsicht bei Partyfotos und freizügigen Profilbildern. Fragt auch immer eure Freunde, ob es okay ist gemeinsame Fotos online zu stellen.

4. Facebook und Karriere
Viele Firmen schauen mittlerweile auch auf Facebook, wie Bewerber sich dort geben.  Deshalb solltet ihr euch euer Profil während der Bewerbungsphase ganz genau anschauen: Passt das Profilfoto? Gibt es irgendwelche peinlichen Statusmeldungen? Allerdings könnt ihr den Spieß auch umdrehen und euren Facebook-Auftritt zu eurer Visitenkarte machen „Man kann zeigen, dass man ein soziales Leben hat und sich regelmäßig an Diskussionen beteiligt“, sagt Ursula Arbeiter.

5. Beleidigungen und Mobbing
Oft beginnt ein Streit mit einer dummen Bemerkung. Grundsätzlich solltet ihr euch darum bemühen Probleme zwischen euch und euren Freunden privat miteinander zu klären und nicht per Facebook. Ist es dafür zu spät, bleibt euch der „Ignorieren“-Button oder die Möglichkeit den anderen aus der Freundesliste zu entfernen. Artet der Streit in Mobbing aus, ist es da Beste sich direkt an Facebook zu wenden und den entsprechenden Benutzer zu melden.

 
 
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