Gestatten, Ihr Wunschkandidat

Mit Eigeninitiative zum Traumjob

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Mit Eigeninitiative zum Traumjob
„Sie werden mich lieben!“ – Eigeninitiative kann ich zum Traumjob verhelfen.
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Mal klingt das Aufgabengebiet uninteressant, mal schreckt der Einsatzort in der Provinz ab. Manch ein Arbeitssuchender findet in Jobbörsen nur wenig passende Stellen für sich. Und wenn mal ein spannendes Angebot dabei ist, dann zieht man bei der Vielzahl an Mitbewerbern meist den Kürzeren.

Mit Initiative zum Traumjob

Experten raten deshalb, das Glück selbst in die Hand zu nehmen. Eigeninitiative ist gefragt. Und die Chancen auf Erfolg stehen gar nicht schlecht – schon allein, weil Headhunter Engagement schätzen und man sich nicht gegen unzählige Mitbewerber durchsetzen muss. Karrierecoach Vincent Zeylmans von Emmichoven schätzt Medienberichten zufolge, dass in Deutschland 15 bis 20 Prozent der Stellen über Initiativbewerbungen besetzt werden. Lediglich ein Drittel aller offenen Stellen sind überhaupt ausgeschrieben, sagt Svenja Hofert, die das Buch „Die Guerilla-Bewerbung“ geschrieben hat.

Liebeserklärung an das gewünschte Unternehmen

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Allerdings gilt es, einiges zu beachten. Wer eine Initiativbewerbung abschicken will, der muss vor allem eine Frage beantworten können: Habe ich etwas zu bieten, was die Verantwortlichen interessiert? Schließlich soll das Wunschunternehmen davon überzeugt werden, dass es Bewerber braucht – obwohl es keine Stelle ausgeschrieben hat.

Die eigenen Qualifikationen und Stärken sollten also zum Kerngeschäft der Firma passen. „Eine optimale Bewerbung ist eine Liebeserklärung an ein Unternehmen“, heißt es.

Dies setzt eine umfangreiche Recherche auf der Website des Unternehmens, in der Presse, in Foren oder anderen Quellen voraus. Denn nur wer sich mit dem Wunscharbeitgeber beschäftigt, wird bei ihm eventuell landen.

Persönlicher Kontakt hilft

Auch der persönliche Kontakt ist im Vorfeld empfehlenswert. Denn durch ein Telefongespräch oder ein Besuch bei einer Fachmesse erfährt man, ob prinzipiell Interesse an einer Initiativbewerbung besteht und an wen man diese adressiert. Auf das Gespräch sollte man sich anschließend im Anschreiben beziehen.

Außerdem ist es wichtig, gleich in den ersten Sätzen zu sagen, was man will. Die gewünschte Position sollte beschrieben und mit den persönlichen Erfahrungen in Verbindung gebracht werden – sprich mit der eigenen Qualifikation und vor allem mit den praktischen Erfahrungen.

Selbstbewusst Neugier wecken

Insgesamt sollte das Anschreiben nicht länger als eine Seite sein und selbstbewusst formuliert werden, sagen Experten. Denn in einer Initiativbewerbung geht es darum, Neugier zu wecken.

Sebastian Martin, 08.12.2013

 
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