Image aufpolieren im Netz

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Image aufpolieren im Netz/ Foto: Jessica da Rosa / Unsplash

Die ehemalige First-Lady sprach von Rufmord, als ihr Name bei Google automatisch mit dem Rotlicht in Verbindung gebracht wurde – aus Sicht von Bettina Wulff ein Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht, weshalb sie gegen den Internetkonzern klagte. Mit Erfolg. Bei der Eingabe ihres Namens dürfen keine entsprechenden Begriffe automatisch mehr auftauchen. Die falschen Tatsachenbehauptungen schwirren aber weiter durchs Netz, weil das Internet nichts vergisst.

Aber was tun, wenn man bei Google, Yahoo oder Bing Einträge entdeckt, die unwahr sind oder die man lieber verschweigen würde, weil sie einem die Zukunft verbauen können? Zum Beispiel das peinliche Partyfoto vor dem neuen Arbeitgeber oder der neuen Partnerin.

Image aufpolieren im Netz/ Foto: Prateek Katyal / Unsplash

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Spezialisierte Firmen helfen, den Ruf wieder herzustellen
Eine Lösung bieten zahlreiche Firmen an, die den Ruf einer Person, Organisation oder eines Unternehmens online überwachen und im Notfall gegensteuern. Dazu werden positive Meldungen in Sozialen Netzwerken oder auf Websites gestreut, um die unerwünschten Angaben zumindest von den ersten Seiten einer Suchmaschinenanfrage zu verdrängen. Online-Reputationsmanagement nennt sich der Service, mit dem ein positives Bild im Netz erzeugt werden soll – und das ist spätestens bei der nächsten Bewerbung wichtig. Denn viele Personalabteilungen durchsuchen zunächst das Internet, ehe sie jemanden zum Bewerbungsgespräch einladen.

Sebastian Martin

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