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Interaktiver Pranger oder echte Chance?

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Job-Bewertungsportale/Foto: Andrew McElroy / Unsplash

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Interaktiver Prangr oder echte Chance?

Die Stelle klingt nach einem Horrorjob – zumindest, wenn man den meisten Einträgen bei www.kununu.de oder www.jobvoting.de glaubt. In den Bewertungsportalen für Arbeitgeber lässt kaum jemand ein gutes Haar an der Firma, bei der sich Christiane eigentlich bewerben wollte. Die Rede ist von „cholerischen Chefs“, „frustrierten Mitarbeitern“ und „unbezahlten Überstunden“. Besser lesen sich da die Urteile über manch andere Unternehmen: „super Atmosphäre“ oder „interessante Aufgaben in einem internationalen Umfeld“.

Einträge mit Vorsicht genießen
Doch die Arbeitgeberzeugnisse im Netz sind mit Vorsicht zu genießen. Zum einen nutzen die Unternehmen die Webseiten, um sich positiv darzustellen und Personal zu rekrutieren. Zum anderen basieren nicht selten kritische Bewertungen auf den Urteilen einzelner Nutzer. Ein abgewiesener Bewerber oder entlassener Mitarbeiter mit Rachegefühlen reicht bei manchmal schon aus, um die Note zu drücken und das Image eines Unternehmens auf der Plattform zu ruinieren.

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Job-Bewertungsportale/Foto: Element 5 Digital / Unsplash

Gegengewicht zu Firmeninfos
Karriereberater halten die Bewertungsportale dennoch für interessant – schon allein, weil sie ein gewisses Gegengewicht zu den Informationen auf den Firmenwebsites darstellen. Allerdings würden sie Christiane empfehlen, von ihnen die Bewerbung nicht abhängig zu machen.

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