Keine abgedroschenen Selbstbeschreibungen.

sich selbst richtig verkaufen

Keine abgedroschenen Selbstbeschreibungen: Macht euch einzigartig!

Keine abgedroschenen Selbstbeschreibungen: Macht euch einzigartig!

Netzwerke als Karriereanstoß – aber aufgepasst! Nichts ist für Personaler langweiliger als abgedroschene Selbstbeschreibungen.
© JMG / pixelio.de

<p>Ihr seid kreativ, teamfähig, kommunikationsstark und motiviert? Dann seid ihr doch genau die Richtigen für euren Traumjob. Oder doch nicht? Wenn ihr die Begriffe in euer Online-Profil bei Xing, LinkedIn und Co. schreibt, dann seid ihr nämlich nicht die einzigen. An kreativen und motivierten Menschen mangelt es nicht. Zumindest sagt das eine Studie von LinkedIn. Das Karrierenetzwerk hat die häufigsten zehn Selbstbeschreibungen in den Profilen seiner Mitglieder aufgelistet.<br><br>„Kreativ“ steht mit Abstand ganz oben auf der Liste überstrapazierter Schlagwörter. 2010 war es noch das Wort „innovativ“, mit denen sich potenzielle Bewerber am liebsten selbst beschrieben. 2012 folgten nach „kreativ“ die Begriffe „verantwortungsbewusst“, „analytisch“, „motiviert“, „innovativ“, „erfolgsorientiert“ und „organisiert“. Auch ihre „kommunikativen Fähigkeiten“ heben die Mitglieder gern hervor, ebenso wie ihre „Effektivität“ und ihre „internationale Erfahrung“. Steht das bei euch auch irgendwo im Profil? Dann wird es Zeit, dass ihr das ändert! <br><br>Denn damit ihr bei der Jobsuche erfolgreich seid und euch von der Masse abhebt, taugen diese Schlagworte eher nicht. Im Gegenteil: Die am häufigsten verwendeten Wörter haben die geringste Aussagekraft, und wenn ihr einfach mit dem Strom schwimmt, fallt ihr am wenigsten auf. Wählt also für eure Selbstbeschreibung lieber ein paar Begriffe, mit denen nicht auch alle anderen um sich werfen. Statt „kreativ“ könntet ihr zum Beispiel auch „ideenreich“ sein. Oder ihr verweist auf einzigartige, selbst erdachte oder faszinierende Projekte und macht euch mit konkreten Beispielen interessant. Ihr könnt auch schauen, was andere Mitglieder über sich schreiben. Aussagen, die euch positiv auffallen, könntet ihr in abgewandelter Form auch für euch nutzen. Fragt doch mal Kollegen, Freunde und Kontakte, wie sie euch und eure Arbeitsweise beschreiben würden.<br><br>Ganz wichtig: Bei allen Schlagworten solltet ihr an den kulturellen Hintergrund denken. Je nach Land kann ein Begriff ganz unterschiedlich verstanden werden. In Großbritannien, Südafrika oder Saudi-Arabien beispielsweise steht „motiviert“ als Codewort für „zuverlässig“ und wird entsprechend häufig verwendet. In der vom Bankwesen geprägten Schweiz steht das Wort „analytisch“ ganz oben.<br><br>Auch Persönlichkeitstests können für euer Profil eine Hilfe sein. Schaut euch an, wonach dort gefragt wird und nutzt die Formulierungen für eure Selbstbeschreibung. Nennt lieber keine Eigenschaften, sondern beschreibt eure Einstellungen und Verhaltensweisen. Beispielsweise klingt „durchsetzungsstark“ viel weniger konkret als „Ich kann meine eigene Meinung gut vertreten“. Ihr seid trotzdem unsicher, wie ihr zwar auffallt, aber damit auch positiv rüberkommt? Das Seminar „Jobsuche und Bewerbungen im Web 2.0“ am 14. März im KOMZET in Mainz zeigt euch, wie ihr euch überzeugend im Netz darstellt und nicht in der Mitgliederflut untergeht. Auch mit dem Kurs „Bewerbungshilfe: Knowhow für Bewerbung und Selbstmarketing“ am 14. Februar in Freiburg lernt ihr, wie ihr euch richtig „vermarktet“.<br><br><br>Quelle: wiwo.de<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul>
<li><strong><a href="http://weiterbildungsportal.rlp.de/k821561?q=volltext%3Aselbstdarstellung" target="_blank">Seminar: „Jobsuche und Bewerbungen im Web 2.0“ in Mainz</a></strong></li>
<li><strong><a href="http://kurse.fortbildung-bw.de/Kurs/22751805_Bewerbungshilfe_Knowhow_fue... target="_blank">Kurs: „Bewerbungshilfe: Knowhow für Bewerbung und Selbstmarketing“ in Freiburg</a></strong></li>
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