Peinliche Selfies als Karriere-Killer

Gar nicht lustig

Peinliche Selfies als Karriere-Killer

Peinliche Selfies als Karriere-Killer

Gar nicht lustig
Bild Gar nicht lustig
LP12INCH / photocase.de

Mal eben ein „witziges“ Selfie geknipst und schnell bei Facebook hochgeladen? In der heutigen Zeit ist das völlig normal. Die Wenigsten denken dabei an ihre berufliche Karriere. Wieso auch? Was gehen den Arbeitgeber schon die Freizeitaktivitäten seiner Mitarbeiter an?

Wenn Ihr zu den Leuten gehört, die so oder ähnlich denken, dann lauft ihr leider Gefahr, euch in Zukunft beruflich so einiges zu verbauen. Chefs oder zukünftige Chefs lieben nämlich nichts mehr, als das Leben ihrer (zukünftigen) Mitarbeiter im Netz zu durchleuchten, um sie besser einschätzen zu können. Kann man es ihnen verübeln? Nicht wirklich.

Peinliche Selfies haben im Netz nichts verloren

Bild
jock+scott / photocase.de

 Gegen das eine oder andere lustige Selfie ist sicherlich nichts einzuwenden, doch man sollte es nicht übertreiben. Natürlich könntet ihr euch zurücklehnen und auf eure Privateinstellungen vertrauen. Doch wenn wir wirklich ehrlich sind, dann sind in den sozialen Netzwerken keine Inhalte hundertprozentig geschützt. Letztendlich könnt ihr nicht kontrollieren, wer sich peinliche Selfies kopiert und sie anderweitig verbreitet. Deshalb gilt die gute alte Regel: Nur Fotos und Inhalte posten, die theoretisch auch euer Boss sehen bzw. lesen dürfte. Das Gleiche gilt natürlich erst recht für Videos.

Denn sind peinliche Selfies oder Videos erst einmal im Netz, kann es sehr viel Zeit, Geld und Nerven kosten, diese wieder entfernen zu lassen.

Die Internet-Recherche - ein mittlerweile normaler Weg Bewerber zu überprüfen

In einer Bewerbung verkauft man natürlich nur seine allerbesten Eigenschaften. Dessen sind sich auch eure zukünftigen Chefs bewusst. Doch da sie gerne wüssten, wen sie sich hier wirklich ins Haus holen, greifen immer mehr Assessment-Center auf eine ausgedehnte Internetrecherche zurück.

Den Namen kurz in Google eingegeben und schon können peinliche Selfies aufgerufen und Bewerber völlig legitim durchleuchtet werden. Sich so anonym wie nur möglich im Netz zu bewegen ist also mehr als ratsam. Und wer weiß: Vielleicht gibt es irgendwann die schockierende Schlagzeile "Facebook verkaufte Chefs jahrelang Zugang zu den Profilen von Bewerbern" zu lesen? Aber man soll den Teufel ja bekanntlich nicht an die Wand malen.
 

Weiterführende Links: