Unseriöse E-Mail-Adressen: Keine Chance für Schnucki1997

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Unseriöse E-Mail-Adressen: Keine Chance für Schnucki1997
Wer sich als Schnucki, Hasi oder SexyHexy bewirbt, wird sicher schnell aussortiert.
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Eigentlich war ihre Bewerbung perfekt. Das Anschreiben, der Lebenslauf, die Zeugnisse – einen besseren Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle hätte es kaum geben können. Auch Franziska hat fest damit gerechnet, dass sie zumindest zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Doch nicht einmal daraus wurde etwas. Denn ihre Online-Bewerbung ist beim Personaler direkt im elektronischen Papierkorb gelandet – ohne überhaupt gelesen zu werden. Und das aus einem einfachen Grund. Franziska hat eine E-Mail-Adresse verwendet, die sie lieber nicht hätte nehmen sollen: [email protected]

Seriöse E-Mail-Adresse ist Pflicht
Bewerbungen per E-Mail sind klassische Geschäftsbriefe – lediglich in einem modernen technischen Format, sagen Experten. Deshalb solltet ihr bei einer Bewerbung per E-Mail auch einen seriösen Absender verwenden. Adressen wie [email protected], süß[email protected] oder [email protected] sind tabu. Denn sie lösen beim Personaler höchstens Heiterkeit aus, Kompetenz vermitteln sie nicht. Besser sind Adressen wie [email protected] .

Auf den Provider achten
Allerdings sollte man auch auf den Namen des Providers achten, sagen Fachleute. Enthält er zum Beispiel das Wort „hot“ könne dies dazu führen, dass die Bewerbung bei manchen Unternehmen direkt im Spam-Ordner landet. Auch E-Mail-Adressen, die auf eine eigene Website verweisen, können ungünstig sein – sofern es dort Informationen gibt, die ein Personaler lieber nicht sehen sollte. Auf gar keinen Fall sollte man bei einer Bewerbung bei einer anderen Firma die Adresse des aktuellen Arbeitgebers verwenden, raten Experten.

Sebastian Martin, 26.01.2014
 
 

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