Videos für den Karrierestart

Medienproduktion

Videos für den Karrierestart
Durch die Filmbeiträge über verschiedene Berufe, können sich Bewerber einen Eindruck des Jobs verschaffen.
Screenshot http://www.berufe.tv/BA/ausbildung/?filmID=1000342

Schule beendet und dann? Bäcker, Bauzeichner oder doch lieber Biologe werden? Die Entscheidung für den späteren Beruf will gut überlegt sein, schließlich ist es eine grundlegende fürs Leben. Aber was macht eigentlich ein Mechatroniker oder eine Fachkraft für Lagerlogistik genau? Orientierung bieten neben www.bigkarriere.de auch zahlreiche andere Websites wie www.autoberufe.de oder www.handwerk.de, auf denen verschiedene Berufe aus der jeweiligen Branche in Kurzfilmen vorgestellt werden. Auch der Besuch bei Youtube lohnt sich. Wer beispielsweise „Berufe“ und „zappen“ in die Suchmaske eingibt, kann in verschiedene Berufswelten eintauchen, ohne lange ein Praktikum machen zu müssen.

Die größte Auswahl bietet wahrscheinlich die Website www.berufe.tv der Bundesagentur für Arbeit. Mehr als 300 Ausbildungs- und Studienberufe werden auf der Plattform anhand von Kurzfilmen vorgestellt – vom Altenpfleger über den Sozialpädagogen bis hin zum Zweiradmechaniker ist alles dabei. Der Zuschauer erfährt in den fünfminütigen Beiträgen, welche Anforderungen für den jeweiligen Beruf erforderlich sind, welche Inhalte in der Ausbildung vermittelt werden und wie die späteren Jobaussichten sind.

Ingenieure müssen sich später beispielsweise kaum Sorgen machen, eine passende Stelle zu finden, heißt es in einem der Filme. Wer aber Maschinenbau studieren will, der sollte sich unbedingt für Mathematik und Physik interessieren, sagt Professor Dr. Norbert Hoffmann von der Technischen Universität Hamburg-Harburg. In dem Kurzfilm räumt er zudem auch Missverständnisse und falsche Erwartungen aus dem Weg. So werde am Anfang des Studiums nur wenig praktisch gearbeitet, sondern vielmehr Grundlagen gelehrt, sagt er. Erst später erfolge eine Spezialisierung.

In den Filmbeiträgen auf den verschiedenen Websites kommen aber nicht nur Professoren oder Lehrmeister zu Wort. Auszubildende und Studierende geben Tipps und erklären, wie der Arbeitsalltag aussieht – zum Beispiel Felix Farkas. Er lernt Mediengestalter für Bild und Ton. Wer denkt, dass Felix nur hinter der Kamera steht oder am Schnittplatz sitzt, der irrt. Denn zu seiner Ausbildung gehört auch ein kaufmännisches Wissen, um später Projekte vernünftig kalkulieren zu können, berichtet er auf www.berufe.tv.

Das Angebot der Bundesagentur für Arbeit gibt es inzwischen auch als App für Smartphones oder Tablets, um noch mehr Jugendliche, Eltern oder Lehrer zu erreichen. Im vergangenen Jahr zählte der Betreiber bereits 2,4 Millionen Filmaufrufe auf ihrer Website.

Sebastian Martin

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