Als Lehrling abkassieren

Als Lehrling abkassieren

Sie sind gefragt wie selten zuvor und werden behandelt wie Stars: Schulabgänger mit guten Noten können sich derzeit über nahezu paradiesische Zeiten freuen – zumindest, wenn sie sich für eine Lehre interessieren. Denn während es vor einigen Jahren noch schwierig war, einen Ausbildungsplatz zu finden, bleiben aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge und des Trends zum Studium heute viele Lehrstellen unbesetzt – allein im vergangenen Jahr rund 70.000 im Bereich der Industrie- und Handelskammer.

Lockmittel
Um geeignete Bewerber für die freien Ausbildungsplätze zu gewinnen, locken viele Unternehmen neben steigenden Gehältern mit lukrativen Zusatzleistungen.

Die Palette reicht von einem Smartphone als Dankeschön für den unterschriebenen Ausbildungsvertrag bis hin zu 1000 Euro als Prämie für gute Leistungen. Gerade die Handwerksbetriebe müssen sich eine Menge einfallen lassen, da die Industrie in der Regel mit besseren Verdienstmöglichkeiten lockt. Die Zimmerei-Innung Biberach-Ulm beispielsweise stellt dem besten Azubi jedes Jahrgangs für zwölf Monate einen kostenlosen Firmenwagen zur Verfügung, den dieser auch privat fahren darf. Lediglich den Sprit muss der Lehrling bezahlen. „Ein bisschen anstrengen – und dann richtig abkassieren“, heißt es dazu auf der Internetseite.

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