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Berufsunfähigkeitsversicherung für Azubis

Das musst du wissen

Foto: mike von / unsplash
Foto: Mike Von / Unsplash

Experten und Verbraucherorganisationen sind sich einig: Für Auszubildende lohnt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Es gibt mehrere Gründe, warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende sinnvoll ist. Zum einen ist es von Vorteil, eine Berufsunfähigkeitsversicherung in jungen Jahren abzuschließen. Junge Leute haben eine gute Chance auf einen guten Versicherungsschutz zu einem günstigen Preis. Zum anderen sind Auszubildende selten anderweitig sozial abgesichert. Falls junge Leute berufsunfähig werden und noch nicht lange genug in die Rentenversicherung eingezahlt haben, besteht kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Wir schauen uns an, auf was du bei der Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi achten solltest.

Brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kommt ins Spiel, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Wirst du berufsunfähig, zahlt deine BU auch dann, wenn du deine Ausbildung wegen eines Unfalls oder einer Krankheit noch nicht abgeschlossen hast. Von staatlicher Seite bekommst du eine vergleichsweise geringe Erwerbsminderungsrente, wenn du deinen Job nicht mehr ausüben kannst. Um überhaupt Anspruch auf diese Erwerbsminderungsrente zu haben, gibt es bestimmte Voraussetzungen. Normalerweise beträgt die Wartezeit fünf Jahre, bis der Anspruch auf staatliche Erwerbsminderungsrente greift. Für Azubis gilt diese Regelung nicht. Für dich als Azubi gilt, dass die gesetzliche Rentensicherung eine Erwerbsminderungsrente ab dem ersten Arbeitstag zahlt, wenn du infolge einer Berufskrankheit bzw. eines Arbeitsunfalles berufsunfähig geworden bist. Ab dem zweiten Lehrjahr haben Auszubildende auch infolge von anderen Krankheiten bzw. Freizeitunfällen Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente.

Die staatliche Erwerbsminderungsrente reicht in der Regel nicht aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Wer seinen Lebensstandard trotz Berufsunfähigkeit halten möchte, braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Das gilt auch für Azubis. Der Start ins Berufsleben ist ein besonders guter Zeitpunkt, um den eigenen Versicherungsschutz zu checken und Lücken zu schließen. Die Experten sind sich größtenteils einig, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung für einen Azubi wichtig ist. Es ist von Vorteil, die BU möglichst jung abzuschließen. Viele junge Menschen haben noch keine großen gesundheitlichen Probleme und es gibt weniger Hürden bei der Aufnahme in eine BU. Denn ob du den BU-Schutz bekommst und zu welchen Bedingungen, hängt vom Alter und dem Gesundheitszustand ab. Wer jung und gesund ist, zahlt zumeist vergleichsweise wenig für seinen BU-Schutz.

Wichtig zu wissen: Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende kann mit anderen Versicherungen kombiniert werden. So kannst du dich beispielsweise für eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Risikolebensversicherung entscheiden. In der Regel ist es besser, einen eigenständigen Vertrag zu wählen, um flexibel zu bleiben und deinen BU-Schutz gezielt an deinen Bedarf anzupassen.

Berufsunfähigkeitsversicherung Azubi - Darum ist sie wichtig / Foto: jakob owens / unsplash

Berufsunfähigkeitsversicherung Azubi - Darum ist sie wichtig / Foto: jakob owens / unsplash

BU – das ist doch nur etwas für Ältere

Du magst denken, dass der BU-Schutz nur für ältere Semester ist. In eine Berufsunfähigkeitsversicherung einzuzahlen, klingt für manche wie rausgeschmissenes Geld. Stimmt das? Natürlich kann niemand wissen, ob er im Laufe des Lebens berufsunfähig wird. Mit der BU wird dieses Risiko abgesichert. Auszubildende haben im Vergleich zu älteren Arbeitnehmern ein wesentlich geringeres Risiko, berufsunfähig zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, als junger Mensch vorzeitig aus dem Beruf auszuscheiden, ist nicht sehr hoch.

Aber auch junge Menschen sind vor Unfällen und Krankheiten nicht gefeit. Eine frühzeitige BU-Absicherung ist auch für Azubis wichtig, weil sie noch einen langen beruflichen Weg vor sich haben. In den Jahren bis zur Rente kann viel passieren. Den BU-Schutz kannst du als Investition in die berufliche Zukunft sehen. Verbraucherorganisationen wie Stiftung Warentest und die Wirtschaftszeitschrift Focus Money sehen in der Berufsunfähigkeitsversicherung eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Denn die Berufsunfähigkeit trifft viele Arbeitnehmer völlig unvorbereitet, jeder Vierte scheidet vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Bevor du eine Hausratsversicherung abschließt, lohnt es sich, die eigene Arbeitskraft durch einen angemessenen BU-Schutz abzusichern. Deine Arbeitskraft sichert deinen Lebensstandard und deine Existenz. Auch wenn du dich heute so fühlst, als könntest du Bäume ausreißen, solltest du deine Arbeitskraft wertschätzen und entsprechend absichern.

Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi abschließen – das sind deine Vorteile

Der größte Vorteil, wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi abschließt, ist, dass du den BU-Schutz zu Top-Konditionen bekommst. Junge, gesunde Menschen zahlen wesentlich weniger für die BU als ihre älteren Kollegen. Als Schüler brauchst du nicht zwingend einen BU-Schutz, aber mit Start in die Ausbildung solltest du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Je jünger und gesünder du bist, umso eher hast du die Chance auf gute Leistungen und günstige Tarife. Wenn du wartest, kann es sein, dass mit der Zeit Rückenprobleme hinzukommen. Auch eine Sportverletzung oder eine psychische Erkrankung könnten dich treffen.

Bevor du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kannst, musst du Fragen zu deinem Gesundheitszustand beantworten. Hier darfst du keine Erkrankung verschweigen, sonst kann es sein, dass deine Versicherung nicht zahlt, wenn du berufsunfähig wirst. In die Berufsunfähigkeitsversicherung nehmen dich die Versicherer nur auf, wenn du keine großen Vorerkrankungen hast. Hast du bereits Erkrankungen, kann es sein, dass dein Antrag abgelehnt wird, du einen Risikozuschlag erhältst oder es Leistungsausschlüsse gibt. Aus diesem Grund wird Auszubildenden empfohlen, die Versicherung so früh wie möglich abzuschließen. Die Stiftung Warentest empfiehlt, sich spätestens bis zum 35. Lebensjahr um einen BU-Schutz zu bemühen.

Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi abschließt, dann profitierst du von besonders günstigen Tarifen. Viele Versicherungsunternehmen bieten für Auszubildende spezielle Tarife an. Im Falle einer Berufsunfähigkeit zahlen die Versicherungsgesellschaften dem versicherten Auszubildenden eine Berufsunfähigkeitsrente aus. Du solltest die Höhe deiner BU-Rente daher so wählen, dass deine Lebenshaltungskosten gedeckt sind.

Brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi? / Foto: tima miroshnichenko / Pexels

Brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi? / Foto: tima miroshnichenko / Pexels

Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende – Nachversicherungsgarantie ist wichtig

Schließt du eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi ab, achte darauf, dass es bei dem Tarif eine Nachversicherungsgarantie gibt. Du startest gerade in den Job und weißt noch nicht, was deine Zukunft bringt. Vielleicht gründest du eine Familie, baust ein Haus oder wechselst den Job. Die Anforderungen ändern sich, und damit verändert sich dein Bedarf an BU-Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit. Musst du mit deiner BU-Rente eine Familie absichern, muss der Betrag höher sein als zu Beginn deiner Ausbildung. Du solltest deine BU-Rente unkompliziert erhöhen und an deine Lebenssituation anpassen können. Häufig sind solche Anpassungen vonseiten der Versicherungsgesellschaften bei Anlässen wie Abschluss der Ausbildung, Geburt eines Kindes oder Beförderung möglich. Wichtig: Die Erhöhung der Rente sollte ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich sein.

BU – Verzicht auf abstrakte Verweisung

Ein Begriff, den du in Verbindung mit der Berufsunfähigkeitsversicherung gehört haben solltest, ist die abstrakte Verweisung. Viele Versicherungen verzichten auf diese Klausel. Kommt diese Klausel in einem Vertrag vor, bedeutet das, dass die Versicherung nicht zahlen würde, wenn du mit deiner Qualifikation und Erfahrung in einem anderen Beruf arbeiten könntest. Achte darauf, dass deine Versicherung auf die abstrakte Verweisung verzichtet.

Fazit

Das erste eigene Gehalt kommt, und schon sollst du es für Versicherungen ausgeben – und du weißt nicht, ob du das überhaupt brauchst? Ja, der Boden der Realität ist hart und so ein Aufschlag kann echt weh tun. Schau dich nach Startertarifen für Azubis um. In den ersten Jahren zahlst du weniger und später zahlst du den normalen Beitrag. Damit kannst du am Anfang sparen und dir dennoch frühzeitig einen BU-Schutz sichern. Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Azubi abschließen möchtest, solltest du außerdem die verschiedenen Angebote vergleichen. Informiere dich eingehend und triff dann deine Wahl.

 

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