Bewerbungsabläufe bei Großkonzernen

Bewerbernummer 830

Bewerbungsabläufe bei Großkonzernen

Bewerbungsabläufe bei Großkonzernen

Bewerbernummer 830
Um den perfekten Bewerber zu finden, werden Großkonzerne im Auswahlverfahren immer einfallsreicher.
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Lebenslauf, Zeugnisse, Arbeitsproben – am Anfang einer Bewerbung steht die klassische Bewerbungsmappe. Doch das und ein einfaches Vorstellungsgespräch reichen  vielen Großkonzernen schon längst nicht mehr aus, wenn es darum geht, sich für einen neuen Mitarbeiter zu entscheiden.

Daimler: Alle guten Dinge sind drei
Daimler  hat einen dreistufigen Auswahlprozess. Zunächst trifft das Unternehmen eine Vorauswahl  unter den Bewerbern. Mithilfe eines Online-Tests werden Verhalten und Einstellungen zu bestimmten beruflichen Situationen abgefragt. Anschließend werden die Bewerber nochmal im Telefoninterview anhand eines einheitlichen Fragenkatalogs interviewt – dies geschieht jedoch nur in bestimmten Fällen.

Neuer Standard: Assessment-Center
Die letzte Hürde ist meist das so genannte Assessment-Center. Dabei werden die Bewerber vor spezielle Probleme gestellt und im Umgang mit ihnen bewertet. Aber auch ein Intelligenztest und Rollenspiele gehören meist dazu. Im Internet sind bereits jede Menge Beispielaufgaben zu finden (http://www.berufsstrategie.de/bewerbung-karriere-soft-skills/assessment-... ). Assesment-Center sind mittlerweile Standard bei vielen Unternehmen. So auch bei dem Energiekonzern Enbw und dem Reifenhersteller Michelin.

Interviewtage bei BASF
Der Chemiekonzern BASF verzichtet komplett auf diese Art von Auswahlmöglichkeit. Stattdessen lädt BASF zu einem sogenannten Interviewtag ein, bei dem der Bewerber selbst die Möglichkeit haben verschiedenen Gesprächspartnern ihre Fragen zu stellen. Gleichzeitig stehen Präsentationen und Diskussionen auf dem Programm.

Antonie Rietschel, 06.06.2014

 
 
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