Studium nach der Ausbildung?

Die Qual der Wahl

Studium nach der Ausbildung?

Studium nach der Ausbildung?

Wer schon eine Ausbildung im Handwerk hat, hat gute Grundlagen für ein Studium.
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Machst du gerade eine Ausbildung und denkst darüber nach, wie du deine Karriere danach weiter voranbringen kannst? Vielleicht ist ein Studium der richtige Weg für dich. Auch ohne Abitur gibt es Möglichkeiten, zu studieren.

Ein Studium an deine Ausbildung ranzuhängen, verbessert deine Karrierechancen erheblich. Nachdem du die Arbeitstechniken deines Handwerks in einer Ausbildung praktisch gelernt hast, kannst du an einer Fachhochschule oder Uni die Kenntnisse erwerben, die du als Führungskraft in einem Betrieb brauchst. Oft zeigt sich, dass Praxiserfahrung auch für das theoretische Verständnis von Vorteil ist. Wer vor dem Studium schon mal praktisch gearbeitet hat, dem fällt es oft leichter, den Lernstoff seines Studiums zu bewältigen.

Um nach der Lehre ein Studium anzufangen, brauchst du übrigens nicht unbedingt Abitur. Mit dem Gesellenbrief und einigen Jahren Berufserfahrung hast du die „Fachgebundene Hochschulreife“ und kannst dich deutschlandweit zur Eignungsprüfung anmelden für ein Studienfach, das deinem erlernten Handwerk ähnlich ist. Noch besser sind die Zugangsvoraussetzungen, wenn du schon deinen Meister gemacht hast. Je nach Bundesland wird der sogar als „Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung“ anerkannt. Das heißt, dass du damit auch Fächer studieren kannst, die keinen direkten Bezug zu deinem Beruf haben. Wenn du mehr Infos dazu brauchst, informier dich bei deiner Handwerkskammer.

Quelle: handwerk.de

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