Versicherungen für Berufsanfänger

In guten wie in schlechten Zeiten

Bild In guten wie in schlechten Zeiten

Versicherungen für Berufsanfänger

In guten wie in schlechten Zeiten

Die Ausbildung habt ihr beendet, das Studium ist abgeschlossen. Was nun kommt, ist eine ganz neue Art von Freiheit – und von Pflichten und Verantwortung. Denn mit dem Einstieg ins Berufsleben, seid ihr nicht mehr bequem über Mama und Papa versichert. Nun müsst ihr euch selbst kümmern. bigKARRIERE sagt euch, welche Versicherungen sinnvoll sind und um welche ihr nicht herumkommt.

Die Krankenversicherung – ein Muss
Jeder Mensch in Deutschland muss krankenversichert sein. Egal, ob Kind, Student oder Erwerbstätiger: Um eine Krankenversicherung kommt keiner herum. Zum Beginn des Berufslebens empfiehlt sich zunächst eine gesetzliche Krankenversicherung. Erstens, weil die private Versicherung oft viel teurer ist. Außerdem können nur Selbstständige oder diejenigen, die ein Jahr lang ein Jahreseinkommen von mindestens 52.200 Euro pro Jahr hatten, eine private Versicherung abschließen. Letzteres dürfte wohl auf die wenigsten Berufsanfänger zutreffen.

Krankenzusatzversicherung – ein guter Kompromiss
Wer dennoch wenigstens gelegentlich in den Genuss einer privaten Versicherung kommen möchte, kann über eine Krankenzusatzversicherung nachdenken. Die kann, je nach Abschluss, etwa Vorteile bei Zahnersatzbehandlungen bringen.

 

Versicherungen für Berufsanfänger/Foto: Natasha Spencer / Unsplash

Versicherungen für Berufsanfänger/ Foto: Natasha Spencer / Unsplash

Haftpflichtversicherung – sehr empfehlenswert
Ihr habt euch auf die Marken-Sonnenbrille eures Freundes gesetzt, Rotwein auf seinen Teppich gekleckert oder eine Vase des teuren Porzellans der Tante zerbrochen? Dafür zahlt eure Haftpflichtversicherung – wenn ihr eine habt. Obwohl ein Abschluss dieser Versicherung nicht verpflichtend ist, empfiehlt sie sich dringend. Denn auch wenn ihr einen Unfall verursacht, nach dessen Folge ein anderer Mensch behindert ist, trägt diese Kosten die Haftpflichtversicherung. Achtet daher beim Abschluss darauf, für welche Schäden und in welcher Höhe die Versicherung greifen würde. Empfehlenswert sind Versicherungssummen von mindestens drei Millionen Euro.

Berufsunfähigkeitsversicherung – für schlechte Zeiten
Wer denkt schon gern darüber nach, dass er, so jung und vor Energie strotzend, möglicherweise einmal arbeitsunfähig sein könnte? Doch nicht nur Unfälle können schnell geschehen, auch Depressionen können zu einer Arbeitsunfähigkeit beitragen. Kommt es zu einer Berufsunfähigkeit, zahlt der Staat gerade einmal 33 Prozent des bisherigen Bruttoeinkommens. Der Abschluss einer eigenen Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher ratsam.

Unfallversicherung – bedenkenswert
Geschieht bei der Arbeit oder auf dem Weg dahin ein Unfall, trägt mögliche Kosten die gesetzliche Unfallversicherung. Verletzt ihr euch außerhalb dieses Rahmens, müsst ihr für alle Kosten selbst aufkommen. Das könnte etwa der Umzug in ein barrierefreies Haus sein oder der Umbau der eigenen Wohnung. In diesem Fall lohnt sich eine private Unfallversicherung.
 
 

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