Wie du richtig kündigst

Chef mach's gut

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Ihr habt eine neue Arbeitsstelle oder endgültig die Nase voll und wollt euren Job kündigen? Dann fahrt erst einmal all eure Emotionen herunter und entspannt euch. Das Letzte, was ihr jetzt wollt, ist, nicht rechtskräftig zu kündigen oder euch im Rahmen einer Kündigung selbst zu schaden. Nicht selten nutzen Arbeitgeber Kündigungsfehler auch, um dem Arbeitnehmer den "Abgang" so unangenehm wie möglich zu gestalten. Deshalb haltet ihr euch besser an die Regeln und an unsere Kündigungs-Checkliste.

 

Richtig kündigen - das solltet ihr vorab wissen

Wer seinen Job kündigen möchte, sollte sich zuerst über eines im Klaren sein: Mit einer Kündigung verzichtet ihr auf eine eventuelle Abfindung und lauft Gefahr, dass ihr für die nächsten 12 Wochen keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld habt. Deshalb ist es immer ratsam, vor einer Kündigung bereits einen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche zu haben. Wer noch keinen neuen Job hat, braucht für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld triftige Gründe, wieso das Fortführen des Arbeitsverhältnisses unzumutbar war.

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So läuft die Kündigung nach Plan

Wenn ihr richtig kündigen wollt, dann müsst ihr vor allem die im Arbeitsvertrag vereinbarte Kündigungsfrist berücksichtigen, die eingehalten werden muss. Wurde im Arbeitsvertrag keine Frist vereinbart, dann beträgt diese zum 15. des Monats vier Wochen. Sollte euch dies nicht möglich sein, dann gibt es noch die Option eines Aufhebungsvertrags. Wichtig ist, dass ihr eurem Arbeitgeber die Kündigung schriftlich und handschriftlich unterschrieben übergebt. Dies tut ihr am besten persönlich beim Chef oder in der Personalabteilung. So könnt ihr richtig kündigen und euch den Empfang der Kündigung auch gleich bestätigen lassen. Wenn euch dies nicht möglich ist, dann die Kündigung unbedingt per Kurier, Postzustellungsurkunde oder Einschreiben verschicken. Gründe für die Kündigung müsst ihr dabei nicht angeben.

 

Kündigungsfehler können euch teuer zu stehen kommen

Richtig kündigen ist enorm wichtig, da dem Arbeitnehmer sonst eine Vertrags- bzw. Geldstrafe droht. Vorsicht ist während der Kündigungsfrist auch geboten, wenn der neue Arbeitgeber in direkter Konkurrenz zum (noch) aktuellen Arbeitgeber steht. Während der Kündigungsfrist dürfen dem zukünftigen Arbeitgeber keinerlei Wettbewerbsvorteile verschafft werden.

 

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