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Auf Jobsuche? Dann sabotiert euch nicht selbst

Seid beim Zusammenstellen eurer Bewerbung gewissenhaft. Wenn ihr was vergesst, gibt’s keine zweite Chance.
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Prinzipiell ist die Suche nach einem Job nicht kompliziert. Eine passende Stelle finden, Hintergrundinfos zum Unternehmen recherchieren, die Bewerbung schreiben, warten, sich im Vorstellungsgespräch optimal präsentieren und den Job bekommen. So weit zumindest die Theorie. Ihr wisst natürlich selbst, dass jeder Schritt mit Arbeit verbunden ist. Das ist nicht das Problem, denn das bekommt ihr mit Engagement in den Griff. Es sind eher eure eigenen Erwartungen, die das Projekt Jobsuche sabotieren können. Macht euch deshalb nicht unnötig das Leben schwer! Nicht, indem ihr alles zu locker seht, aber auch nicht durch unberechtigte Sorgen. Denn so wirkt ihr nicht authentisch und könnt den Personaler nur schwer von euren Stärken überzeugen.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass ihr euch auf einen anspruchsvollen Auswahlprozess vorbereitet. Doch aus einer intensiven Vorbereitung kann schnell selbst gemachter Druck entstehen. Der kann euch lähmen und unnötig an euren Nerven nagen. Sobald ihr merkt, dass ihr euch selbst stresst, atmet durch und geht die Vorbereitung etwas gelassener an. Damit ist jetzt allerdings nicht gemeint, dass ihr euch einredet, dass ihr alles mit links schafft. Tretet ihr im Gespräch zu entspannt auf, wirkt das nämlich auf den Personaler so, als wäre euch die Stelle egal. Und das spricht nicht gerade für euch.

Selbst wenn sich das von selbst erklärt: Achtet auf vollständige Bewerbungsunterlagen. Wenn ihr was vergesst, greift der Personaler nicht zum Telefon. Er sortiert eure Bewerbung einfach aus und das war’s für euch. Falls euch also hier noch etwas die Routine fehlt, besucht am 22. Dezember lieber den Kurs „Bewerben, aber richtig!“ in Heilbronn. Seht ihr auf der Karrierehomepage schon, dass ein Assessment Center auf die erfolgreiche Bewerbung folgt, bucht am besten gleich das Training, das am 17. und 18. Januar in Mainz stattfindet.

Auch wenn ihr euch bereits auf dutzende Stellen beworben habt. Denkt bloß nicht, dass ihr  alle Tricks und Kniffe beherrscht. Erfahrung ist wertvoll, keine Frage, doch darauf solltet ihr euch nicht vollständig verlassen. Bereitet euch sorgfältig vor. Denn vielleicht geratet ihr das nächste Mal an einen Personaler, der nicht nach Schema F vorgeht.

Ein Thema ist euch unangenehm oder ihr bereitet es aus einem anderen Grund nicht vor, weil ihr es im Gespräch einfach umgehen könnt? Weit gefehlt. Denn erfahrene Personaler fallen darauf nicht rein. Euch drauf zu verlassen, dass sie es doch tun, ist bestenfalls riskant, schlimmstenfalls bedeutet es das Ende eures Bewerbungsverfahrens.

Quelle: karrierebibel.de

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