Bloß nicht langweilig sein! Alles zur "Guerilla"-Bewerbung

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Foto: Diego Ph / Unsplash

Ihr habt 100 Bewerbungen geschrieben und die Reaktionen sind immer gleich? Standard-Absagen, die euch Glück wünschen für euren weiteren Weg? Dann wird es vielleicht Zeit, aus eurer 08/15-Bewerbung etwas Individuelles, Kreatives zu machen, mit dem ihr die Personaler so richtig von den Socken haut. Die sogenannte Guerilla-Bewerbung will genau das. Bloß nicht wie alle anderen sein, keine Standard-Sätze, ein ungewöhnliches Layout. Mit einer Guerilla-Bewerbung fallt ihr auf und bringt vielleicht den Personaler dazu, euch aus dem großen Stapel von Einheits-Bewerbungen herauszufischen. Doch wie funktioniert das? Wie viel Kreativität ist gut, wann ist es „too much“? Wir haben ein paar Tipps für euch.

Bloß nicht langweilig sein! - Alles zur "Guerilla"- Bewerbung

Foto: Nikita kachanovsky / Unsplash

Zunächst einmal: Der Begriff Guerilla kommt aus dem Marketing und bezeichnet eine Aktion, die mit geringem Einsatz große Wirkung erzielt. Auffallen, statt in der Masse zu verschwinden: Das gilt auch für eure Bewerbung. Dazu müsst ihr zuerst herausfinden, wie gut außergewöhnliche Ideen bei eurem Traumarbeitgeber ankommen. Die Website und die letzten Werbekampagnen können euch darüber was verraten. Kommt das Unternehmen eher seriös und klassisch daher, solltet ihr auf eine Guerilla-Bewerbung lieber verzichten. Ist es allerdings in der Design- und Marketingbranche zuhause und verlangt die Stelle, die ihr wollt, Kreativität, dann könnt ihr mit ungewöhnlichen Ideen punkten. Zum Beispiel hat ein Koch eine Bewerbung in einer Bratpfanne verschickt – und prompt den Job bekommen. Genauso wie eine Grafikerin, die zu Weihnachten eine Bewerbung mit Osterhasen verschickte mit dem Zusatz: „Ich bin meiner Zeit voraus.“ Als IT-Spezialist könntet ihr eure Bewerbung auf einem alten Mainboard anbringen, als Historiker auf Papyrus. Ideen gibt es viele. Achtet nur darauf, dass sie zu euch und zu eurem Job passen – und übertreibt nicht. Wer nervt, fliegt ebenso schnell auf den Ablagestapel wie ein Langweiler. Manchmal reicht es schon, wenn ihr den Lebenslauf auffälliger gestaltet, statt weiß ein farbiges Papier wählt oder einen originellen Text verfasst.

In ihrem Buch „Die Guerilla-Bewerbung“, erschienen im Campus Verlag, schreibt Sonja Hofer über „ungewöhnliche Strategien erfolgreicher Jobsucher“. Dort findet ihr zahlreiche Ideen, Tipps und Strategien für eure eigene Bewerbung. Wenn ihr das Thema lieber praktisch angehen wollt, ist vielleicht der Kurs „Bewerbung einmal anders“ für euch interessant. Darin lernt ihr ab 1. März an der VHS Rhein-Pfalz-Kreis in Ludwigshafen, wie ihr die richtigen Worte findet, eure Persönlichkeit überzeugend vorstellt und womit ihr eure Bewerbung sonst noch ganz individuell gestalten könnt. Vor allem im künstlerischen Bereich ist eure Bewerbungsmappe das A und O, vor allem wenn ihr an eine Kunstakademie oder Hochschule wollt. Wie ihr die richtig überzeugend gestaltet, zeigt euch das Seminar „Mappenvorbereitung“ ab 21. Februar an der VHS Heilbronn.

Quelle: bildungsexperten.net

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