Darum sind sie so wichtig

Zeugnisse in der Bewerbung

Darum sind sie so wichtig
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Bei der Zusammenstellung einer Bewerbungsmappe bzw. PDF leisten sich Bewerber oft einige Fauxpas'. Manche davon sind eher unerheblich, doch mit anderen steuert man direkt auf eine Absage zu. Zu Letzteren gehört es, wenn man vergisst, Zeugnisse beizufügen. Ein Lebenslauf liest sich zwar toll und schindet Eindruck, doch so eine gut bestückte Vita kann ja jeder abtippen. Erst wenn der Personaler die passenden Zeugnisse in der Hand hält, kann er den Lebenslauf als glaubwürdig einstufen. Wer Zeugnisse in der Bewerbung hat, ist der engeren Wahl schon wieder einen entscheidenden Schritt näher.

 

Zeugnisse in der Bewerbung - Bewerber können ja viel erzählen

 

Ein Zeugnis sagt logischerweise sehr viel über den Bewerber aus. Zudem kann sich euer zukünftiger Chef, wenn er euer Zeugnis sieht, sicher sein, dass ihr den Job ordnungsgemäß beendet habt und nicht aufgrund von unangenehmen Vorkommnissen gefeuert wurdet. Solltet ihr von einem Arbeitgeber noch kein Zeugnis angefordert haben, dann solltet ihr dies also unbedingt nachholen. Und nicht vergessen: Der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis verjährt nach drei Jahren. In Zeiten des Internets werdet ihr recht schnell feststellen, dass nicht alle Zeugnisse in der Bewerbung Platz finden. Ein PDF sollte ja eine Größe von 3 MB nicht überschreiten. Deshalb müsst ihr lediglich die aktuellsten bzw. die wichtigsten Zeugnisse in die Bewerbung packen.

 

Beim Wechsel innerhalb des Unternehmens stets ein Zeugnis fordern

 

Ihr würdet gerne ein Zeugnis eures aktuellen Arbeitgebers hinzufügen. Dann lasst euch einfach innerhalb des eigenen Unternehmens transferieren und verlangt für den bisherigen Posten ein Zwischenzeugnis. Dies ist absolut nichts Ungewöhnliches. So schöpft euer Arbeitgeber auch keinen Verdacht und ihr könnt euch entspannt mit einem aktuellen Zeugnis bewerben. Doch die goldene Regel für Zeugnisse in der Bewerbung nicht vergessen: Lest bei Zeugnissen stets zwischen den Zeilen und akzeptiert sie erst, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr ein faires Zeugnis erhalten habt. Im Zweifelsfall könnt ihr einen Anwalt zurate ziehen.
 

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