Die peinlichsten Fehler im Bewerbungsanschreiben

Damit landet eure Bewerbung im Müll!

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Foto: Markus Spiske / Unsplash

Die peinlichsten Fehler im Bewerbungsanschreiben

Kaum hat man einen Traumjob gefunden, beginnt es im Kopf zu rattern: Wie verfasse ich nur das beste Anschreiben? Denn Vorsicht – so ein Schreiben birgt jede Menge Platz für Fettnäpfchen. bigKARRIERE sagt euch, wie ihr es nicht machen solltet.

„Auf unsere gemeinsame Zukunft freue ich mich“
Klar, dass der Bewerber hier in seinem Anschreiben die berufliche Zukunft gemeint hat – aber trotzdem könnten die Personaler so eine Formulierung schnell falsch verstehen. Also: Zuviel Poesie hat in einem Anschreiben nichts verloren. Personalexperten raten, die Formulierung nicht zu sehr abschweifen zu lassen. Worte wie Leidenschaft und Emotion haben im Berufsleben nichts verloren.  

Der erste Satz des Anschreibens birgt schon jede Menge Stolperfallen in sich. "Aus Ihrer Anzeige in der … habe ich entnommen, dass Sie eine freie Stelle als Bäcker haben und diese gerne besetzen möchten." Diese Formulierung ist Quatsch, kann der Bewerber doch davon ausgehen, dass die Bäckerei die Stelle in jedem Fall besetzen möchte, wenn sie Anzeige dafür schaltet.  

Die peinlichsten Fehler im Bewerbungsanschreiben - Damit landet eure Bewerbung im Müll!

Foto: Felipe Mateus-Campos /Unsplash

Bloß nicht zu blumig und dick aufgetragen
Immer mehr Universitäten verlangen von ihren künftigen Studenten ein Motivationsschreiben, um für einen Studiengang zugelassen zu werden. Auch hier heißt es: Achtung, Fettnäpfchen!  "Das Studium ist sehr facettenreich und lässt genügend Freiraum für andere Aktivitäten“. Wer so etwas schreibt, disqualifiziert sich gleich selbst. Kein Professor will in der Bewerbung lesen, dass sich der Student auf die viele Freizeit während des Studiums freut.
Nachdenken sollte man auch über Formulierungen wie „Das Studium der Tiermedizin erkennt an, dass es hauptsächlich um Menschen geht." Bei so einem Satz könnten leichte Zweifel an der Studientauglichkeit des Bewerbers aufkommen.

Aufpassen sollten die Arbeitssuchenden bei zu blumigen oder übertrieben netten Formulierungen. „Sie legen Wert auf Respekt, Vertrauen und Fairness - aber nur, weil diese Werte selbst die Grundlage Ihres Führungsstils bilden. Stillstand bedeutet für Sie Rückschritt. Sie schauen nur dann zurück, wenn Sie das Gestrige morgen besser machen können. Kurzum: Mit ihrer einzigartigen Unternehmenskultur sind Sie für mich perfekt". Wer so tief ins Butterfass greift in seinem Anschreiben, darf sich über eine Absage nicht wundern.

Julia Oliver Vollmer, 04.04.2014

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