Erst mal tief durchatmen

Lampenfieber im Bewerbungsgespräch

Erst mal tief durchatmen

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Lampenfieber im Bewerbungsgespräch

Ein bisschen Lampenfieber im Bewerbungsgespräch ist völlig normal und sogar sinnvoll, denn die innere Angespanntheit macht hellwach. Problematisch wird es, wenn der Körper das Denken blockiert. Gut, dass es Methoden gibt, die helfen, auch in stressigen Situationen stark zu bleiben.

1.  Gute Vorbereitung

Knifflige Fragen machen auch souveräne Kandidaten nervös. Wenn ihr fachlich sattelfest seid, wird es für Personaler schwer, euch aufs Glatteis zu führen. Setzt euch also intensiv mit dem Unternehmen, den Jobinhalten und euren Bewerbungsunterlagen auseinander.

2. Fingerübung

Profis nennen es "Ankern", gemeint ist eine Reiz-Reaktions-Kopplung. Presst einige Tage vor dem Vorstellungsgespräch immer wieder Zeigefinger und Daumen aufeinander und denkt währenddessen intensiv an etwas Positives. Irgendwann lernt der Körper beim bloßen Reiz die gewünschte Reaktion zu liefern. Wenn ihr merkt, dass das Lampenfieber im Bewerbungsgespräch aufsteigt, reicht es einfach die Fingerübung zu wiederholen.

3. Training

Auch routinierte Bühnenperformer, wie Politiker, Musiker und Schauspieler, müssen regelmäßig üben, um ihre Nervosität in Schach zu halten. Ein Probedurchlauf hilft dabei, sich auf das kommende Lampenfieber im Bewerbungsgespräch vorzubereiten. Die innere Unruhe verliert so an Intensität.

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Lampenfieber/Foto: Max van den Ötelaar / Unsplash

4. Horrorszenario ausmalen

Stammeln, den roten Faden verlieren oder einen kompletten Blackout erleben, wäre das wirklich so schlimm? Solche Situationen verlieren ihren Schrecken, wenn ihr euch im Vorhinein eine Reaktion überlegt. Kommt es zum Worst-Case-Szenario, hilft es, sich kurz zu entschuldigen und die Nervosität zuzugeben. So wirkt ihr menschlich und sympathisch.

5. Bewegung

Bevor es richtig losgeht, ist die Nervosität am größten. Joggen oder ein Spaziergang entspannen Körper und Geist. Auch direkt vor dem Interview kann wiederholtes Treppensteigen oder  Auf- und Ablaufen im Flur den Stress abbauen.

6. Atemtechnik

Atmen im Rhythmus beruhigt den Körper. Die Atemtechnik funktioniert so: Beim Einatmen bis drei zählen, Luft anhalten und bis drei zählen und beim Ausatmen bis drei zählen. Wer das schafft, kann die Intervalle steigern. Lampenfieber im Bewerbungsgespräch hat so keine Chance.

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