Misserfolg bei der Jobsuche

Mit Absagen umgehen

Jobsuche: Mit Absagen umgehen
Klar, eine Absage zu kassieren, ist keine schöne Angelegenheit. Aber das ist noch lange kein Grund Trübsal zu blasen. Jetzt solltet ihr eure Fehler analysieren. Dann klappt’s nächstes Mal auch mit dem Traumjob.
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Über die Einladung zum Vorstellungsgespräch habt ihr euch riesig gefreut. Gut vorbereitet seid ihr zu eurem Termin erschienen, und nun müsst ihr euch gedulden und die Antwort abwarten. Und dann, endlich, der ersehnte Brief im Briefkasten. Schnell aufgerissen und dann der Schock: eine Absage. Enttäuschung macht sich breit. Am liebsten würdet ihr euch jetzt verkriechen und nie wieder an die verpasste Chance denken. Keine Sorge, es ist ganz normal, dass ihr jetzt traurig seid. Mit einer Absage umzugehen, ist gar nicht so einfach, aber den Kopf solltet ihr deshalb auch nicht hängen lassen.

 

Have some fun!

Zunächst einmal ist es wichtig, dass ihr euch vom ersten Schrecken erholt. Wenn es euch hilft, mit Freunden feiern zu gehen, um euch ein wenig aufzumuntern, solltet ihr nicht zögern. Vielleicht wollt ihr auch alleine sein und mit einer Tüte Chips oder einer leckeren Tafel Schokolade vor dem Fernseher Frust abbauen. Die Zeit dafür solltet ihr euch nehmen. Sobald der erste Schock überwunden ist, müsst ihr euch aber aufraffen.

 

Lernt aus euren Fehlern

Im ersten Schritt solltet ihr jetzt auf Fehlersuche gehen. Wenn ihr euch während des Vorstellungsgesprächs Notizen gemacht habt, geht diese durch. Zieht doch einen Freund zu Rate und schaut euch zusammen die Gesprächsnotizen an. Habt ihr vielleicht nicht souverän genug auf die Frage nach euren Schwächen geantwortet? Oder habt ihr euch beim Erläutern eures Werdegangs verzettelt? An diesen Aspekten könnt ihr arbeiten. Beim nächsten Gespräch wird euch derselbe Fehler nicht noch einmal passieren. Ganz wichtig ist aber auch, nicht nur eure Schwachstellen zu finden, sondern die Punkte, die im Gespräch super liefen, zu beleuchten. Das wirkt motivierend.

Nach Möglichkeit solltet ihr euch ein direktes Feedback beim zuständigen Personalverantwortlichen einholen. Das macht ihr am besten telefonisch, da ein Anruf persönlicher wirkt als eine E-Mail. Oft möchten die Unternehmen zwar nicht den wahren Grund für die Absage nennen, aber wenn ihr ganz höflich fragt, bekommt ihr vielleicht doch ein paar gute Tipps. Bittet den Personaler, euch drei Punkte zu nennen, die ihr verbessern könnt.

 

Chancen ergreifen

Sofern das Feedbackgespräch gut verlaufen ist, könnt ihr den Personalverantwortlichen auch fragen, ob er eure Unterlagen nicht behalten möchte. Vielleicht wird in nächster Zeit eine Stelle frei, auf welche euer Profil passt. Manchmal springt der Wunschkandidat des Unternehmens auch ab und dann bekommt ihr die Chance, den Job doch noch zu ergattern. Wenn ihr euch auf eine Ausbildungs- oder Traineestelle beworben habt, dann fragt ruhig nach, ob es Sinn macht, wenn ihr euch im nächsten Jahr erneut bewerbt.

Generell solltet ihr eine Absage nicht persönlich nehmen, sondern als Ansporn, euch zu verbessern. Wenn ihr an euch arbeitet, dann klappt es mit dem Traumjob vielleicht schon bei eurem nächsten Vorstellungsgespräch. Vielleicht hilft euch auch ein Bewerbungstraining bei der Vorbereitung auf zukünftige Vorstellungsgespräche. Am 8. Juni findet zum Beispiel in Ellwangen der Kurs „Vorstellungsgesprächstraining und Kompetenzberatung“ statt. Auch in Ober-Olm lernt ihr am 22. Juni im Kurs „Richtig Bewerben“, wie ihr beim Bewerbungsgespräch überzeugt.

Quelle: zeit.de

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