Trainee-Knigge für euren Karriere-Start

Benimmregeln für Neulinge

Trainee-Knigge für euren Karriere-Start
Als Trainee solltet ihr euch richtig ins Zeug legen. Auch Meetings und Arbeitsgruppen gehören dazu. Aber Vorsicht: Nicht zu allwissend auftreten!
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Gerade als Trainee wird von euch viel erwartet, manchmal noch mehr als von den Auszubildenden. Denn immerhin sollt ihr später mal eine führende Position einnehmen. Deswegen heißt es gerade am Anfang: genau zusehen, hinhören, nachfragen. Doch das allein genügt nicht. Zeigt eurem Arbeitgeber auch, dass ihr mitdenkt, macht Verbesserungsvorschläge und beobachtet alle Abläufe genau. Aber Vorsicht: Wenn ihr gar zu forsch oder altklug auftretet, macht das auch keinen guten Eindruck. Streut eure Ideen also besser nur gut dosiert ein. Steht weder arbeitslos rum noch häuft euch zu viel Arbeit an, die ihr dann nicht schafft oder schlampig erledigt. Dann habt ihr nämlich gleich einen „Stempel“ weg, dass ihr faul oder nachlässig seid. Wenn ihr etwas nicht versteht, fragt lieber nach, bevor ihr Fehler macht.

Gerade am ersten Tag solltet ihr euch seriös kleiden und eure Kollegen solange siezen, bis sie euch das „Du“ anbieten. Freundlich grüßen und euch selbst vorstellen sind für euch sicher Basics. Seid ruhig humorvoll, das kommt immer gut an, aber übertriebt es nicht. Nehmt am besten an so vielen Meetings teil, wie es geht. Dabei lernt ihr das Unternehmen, eure Kollegen und die Strukturen besonders gut kennen. Vielleicht müsst ihr dort Protokoll führen, das machen viele Trainees. Bietet euch ruhig aktiv dafür an. Natürlich muss alles, was in den Meetings besprochen wird, vertraulich bleiben. Wenn ihr in der Mittagspause vor den Kollegen mit euren Wissen angebt, um sie zu beeindrucken, geht das sicher nach hinten los. Im schlimmsten Fall seid ihr dann euren Job los. Also haltet euch da auf jeden Fall zurück.

Mit Kritik solltet ihr als Trainee gut umgehen können, denn gute Ratschläge bekommt ihr gerade an den ersten Tagen von allen Seiten. Ihr müsst euch nicht alles gefallen lassen und dürft durchaus auch eure Meinung vertreten, wenn die Kritik ungerechtfertigt ist. Aber jedes gut gemeinte Feedback von außen solltet ihr ernst nehmen und signalisieren, dass ihr an dem Problem arbeiten werdet. Weist euch jemand auf einen Fehler hin, dann bedankt euch freundlich, fragt nach, wie ihr ihn verbessern könnt, und macht ihn kein zweites Mal.

Gerade für Berufsanfänger lauern überall Fettnäpfchen. Wenn ihr immer noch unsicher seid, wie ihr die geschickt umgeht, dann könnt ihr zum Beispiel das Seminar „Fit für Business“ in Koblenz besuchen. Es ist speziell auf Akademiker und Nachwuchskräfte ausgerichtet, die ins Berufsleben starten wollen. Auch die VHS Neckarsulm hat im Seminar „Basics für den Arbeitsalltag – mehr Erfolg im Beruf“ viele Tipps für euch.

Quelle: karrierebibel.de

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