Aller Anfang ist schwer

Erster Satz im Anschreiben

Aller Anfang ist schwer
Bild
suze / photocase.de

Oh nein! Nicht schon wieder einen Einstiegssatz für eine Bewerbung aus dem Gehirn quetschen. Aber genau hier liegt das Problem: Nach unzähligen Bewerbungen sieht man das Anschreiben viel zu verbissen und verfällt in eine Routine voller langweiliger Worthülsen.

Wichtig ist, dass ihr vor lauter Eifer nicht vergesst, dass am anderen Ende auch nur ein Mensch sitzt, der wahrscheinlich von den typischen Standardsätzen genervt ist. Deshalb dürft ihr ruhig etwas lockerer an die Sache herangehen und den Personaler oder Chef auch mal mit einem frechen oder witzigen Satz überraschen. Es ist wahr, Frechheit siegt - auch im Berufsleben.

Warum ist der erste Satz im Anschreiben so wichtig?

Bild

Versetzt euch nur einmal in die Lage des Personalers. Da sitzt ein Mensch vor einem Stapel von 60 Bewerbungen, die es abzuarbeiten gilt. 70 % davon fangen entweder mit dem Satz "Hiermit bewerbe ich mich..." oder "Ich habe Ihr Inserat in bla bla entdeckt..." an. Bei solchen Sätzen rollt dieser wohl ganz schnell mit den Augen und schnappt sich die nächste Bewerbung.

Wenn eure Bewerbung nicht genauso abgehandelt werden soll, dann muss der erste Satz im Anschreiben einfach rocken bzw. den Leser entweder überraschen oder anderweitig fesseln. Sehr gut ist es z.B., wenn ihr die Qualitäten, die euch von anderen Bewerbern unterscheiden, gleich selbstbewusst und kreativ in die Einleitung packt.

Behaltet zudem immer im Hinterkopf, dass der Personaler bereits nach dem ersten Satz das Gefühl haben muss, dass er etwas verpassen könnte, wenn er nicht weiterliest.

Der erste Satz im Anschreiben - Do's und Don'ts

 Ein freundliches Anschreiben ist wichtig, doch man sollte es niemals übertreiben. Übertriebene Freundlichkeit kommt oft etwas schleimig rüber. Und ihr seid ja keine Bittsteller, sondern bietet etwas an, wovon die Firma in Zukunft profitieren wird. Der erste Satz im Anschreiben muss bereits erahnen lassen, dass ihr euch von der Masse abhebt. Wenn ihr dann noch auf Worthülsen, typische Bewerberphrasen, kleinlaute Aussagen und Belangloses verzichtet, dürftet ihr bereits in der engeren Wahl gelandet sein.
 

Weiterführende Links: