Arbeiten in einer Agentur

Die Unterschiede zu klassischen Unternehmen

In der heutigen Zeit bietet der Arbeitsmarkt ein breitgefächertes Portfolio an Arbeitsstellen und Firmenstrukturen. Sowohl Agenturen als auch Unternehmen locken mit lukrativen und vielseitigen Arbeitsangeboten. Jedoch gibt es große Unterschiede hinsichtlich der jeweiligen Arbeitsfelder, möglichen Einsatzbereiche und Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Das Arbeiten in einer Agentur ist deutlich vielfältiger, dafür aber auch mit mehr Stressfaktoren und längeren Arbeitszeiten versehen. Wer deutliche Strukturen und festgelegte Arbeitszeiten bevorzugt, der ist in einem Unternehmen besser aufgehoben.

Arbeiten in einer Agentur: Unterschiede zu Unternehmen / Foto: frankie cordoba / unsplash

Die Kernbereiche beim Arbeiten in einer Agentur

In einer Agentur zeichnet sich der Arbeitsalltag durch eine dauerhafte Dynamik bei den Zuständigkeitsbereichen aus. Dies äußert sich durch eine große Vielfalt bei den Aufgaben, die jeden Tag variieren können. Zu den Kunden gehören Unternehmen verschiedener Größen, aus diversen Branchen und mit abwechselnden Zielgruppen. Die Arbeitsprozesse können im Agentur-Alltag sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene ablaufen. Normalerweise arbeiten die Agenten und Kundenberater in speziell dafür formierten Teams für unterschiedliche Firmen. Auf diese Weise können die individuellen Anforderungen an die Kommunikation und Betreuung erfüllt werden, die firmenabhängig komplett differenzieren können.

 

Bei der Arbeit mit den Kunden ergibt sich häufig eine große Bandbreite an Schwerpunkten bei den Aufgaben, die eine hohe Flexibilität seitens der Agenturen erfordert. Auf diese Weise ist der Agentur-Alltag stets eine weitere Chance auf das Erlernen und Praktizieren von neuen Arbeitsdisziplinen und Kommunikationstechniken. Das ist eine Möglichkeit für euch, mit jedem neuen Projekt im Agentur-Alltag beruflich zu wachsen.

 

Wichtig ist beim Arbeiten in einer Agentur auch die Fähigkeit zu Kompromissen und zur Teamarbeit, genauso wie der Mut zu eigenverantwortlichem Arbeiten. Bei der Findung von neuen Ideen ist ein regelmäßiger Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit den Teamkollegen unentbehrlich. In einer Agentur habt ihr vor allem als kreative Designer und innovative Konzeptentwickler eine gute Chance auf einen Arbeitsplatz, der genau zu euch und euren Fähigkeiten passt. 

Arbeiten in einer Agentur: Unterschiede zu Unternehmen / Foto: alexandru acea

Abwechslungsreicher Agentur-Alltag als Herausforderung

Wenn ihr nach der Schule eine Ausbildung beginnen möchtet und die jeweilige Branche von Grund auf erlernen wollt, dann seid ihr in einer Agentur am besten aufgehoben. Jedoch ist dieser Ausbildungsansatz sehr anspruchsvoll, da ihr beim Arbeiten in einer Agentur parallel für verschiedene Kunden und an vielseitigen Projekten tätig seid. Die Aufgaben können jederzeit variieren, sodass ausreichend Disziplin und gute Nerven vorhanden sein sollten. Entscheidend ist auch ein gutes Zeitmanagement und die Fähigkeit, mit diversen Einsatzbereichen gleichzeitig jonglieren zu können. Dadurch erlernt ihr beim Arbeiten in einer Agentur aktives Multitasking und bekommt ausreichend Arbeitspraxis für die Stärkung der eigenen Kompetenzen. Als Belohnung werdet ihr zu Experten in der jeweiligen Branche und der Kommunikation mit Kunden.

 

Nach der Ausbildungszeit könnt ihr auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückblicken, der extrem hilfreich bei der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen ist. Dadurch seid ihr optimal ausgerüstet für den nachfolgenden Karriereschritt, der entweder weiterhin in einer Agentur stattfindet oder einen Wechsel zu einem Unternehmen anvisiert.
 

Die verschiedenen Arten von Agenturen

Hinsichtlich der Branchen sind Agenturen sehr vielfältig, dazu gehören vor allem Design-Agenturen, Digitalagenturen, PR-Agenturen und Werbeagenturen. Beim Arbeiten in einer Agentur wird zwischen zwei zentralen Arbeitsgruppen unterschieden. Den kreativen Kern der Belegschaft bilden:

  • Grafiker
  • Designer
  • Texter 
  • Informatiker

Dagegen werden die Kundenberater aus den betriebswirtschaftlichen Arbeitsbereichen rekrutiert und als Account Manager bezeichnet. Egal in welchem Einsatzbereich ihr später arbeiten werdet, entscheidend ist eine gute Belastbarkeit und hohe Flexibilität, da sich die Bereiche beim Arbeiten in einer Agentur während stressiger Phasen durchaus mal überschneiden können.

 

Die Unterschiede beim Arbeiten in einer Agentur zum klassischen Unternehmen

Im Gegensatz zum abwechslungsreichen Agentur-Alltag, sind die Aufgabenbereiche in einem Unternehmen klarer strukturierter und deutlicher abgegrenzt. Der einzelne Mitarbeiter ist eher langfristig auf einen bestimmten Aufgabenbereich festgelegt. Der Fokus liegt auf einem vorher definierten Aufgabenspektrum hinsichtlich der Branchen, Marken und Produkte. Deshalb gibt es auf der Seite der Unternehmen meistens keine große Vielfalt bei der Kommunikation und den Herausforderungen. Die Agenturen fungieren als Dienstleister für die Unternehmen, die als Entscheider den Weg der Zusammenarbeit bestimmen. Als Mitarbeiter in einem Unternehmen seid ihr für die Beschaffung von Informationen und Themenschwerpunkten zuständig, die dann den Agenturen zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung gestellt werden.
 

Fazit

Nach der Schule oder dem Studium sehen viele junge Leute ihren ersten Berufseinstieg in einer Agentur, um das Metier ganzheitlich zu erlernen. Die weitere Karriere wird dann in einem Unternehmen durchgeführt, da dort geregelte Arbeitszeiten und höhere Gehälter locken. Allerdings gibt es dort weniger Herausforderungen als beim Arbeiten in einer Agentur, jedoch sind die Stressfaktoren deutlicher geringer. Die Entscheidung solltet ihr von euren Kernkompetenzen und Berufszielen abhängig machen, sodass ihr euren eigenen Karriereweg einschlagen könnt.

 

 

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