Coronavirus: So einfach schützt ihr euch

Diese Hygienemaßnahmen helfen

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Foto: Unsplash / Ani Kolleshi

In den Medien kaum zu überhören ist aktuell die Diskussion rund um das Coronavirus. Doch auch wenn die Zahl der Infektionen weiter steigt, der Alltag muss weitergehen. Wie ihr euch auf eurem Arbeitsplatz bestmöglichst schützen könnt und welche Hygienevorkehrungen wirklich nützlich sind, stellen wir euch im Folgenden vor.

 

Was versteht man eigentlich unter dem Coronavirus?

Coronaviren an sich gibt es schon länger. Im Februar 2020 wurde das in China ausgebrochene, neuartige Coronavirus - aufgrund der Ähnlichkeit mit dem bereits bekannten SARS-Virus - als SARS-CoV-2 benannt. Die nach einer Infektion folgende Erkrankung bezeichnet man dann als COVID-19 (Corona Virus Disease 2019). Typische Krankheitssymptome sind u.a. Fieber, Husten und Atemnot.

 

Ganz wichtig: Händewaschen!

Die Hände sind die häufigsten Überträger, wenn es um ansteckende Infektionskrankheiten geht. Berührt man dann mit den Händen sein Gesicht, gelangen Erreger leicht über Schleimhäute in den Körper und können eine Infektion auslösen. Das lässt sich durch gründliches Händewaschen vermeiden! Und das am besten auch 20 Sekunden oder sogar länger, denn dadurch lassen sich die Keime an den Händen auf ein Tausendstel oder weniger senken.

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Foto: Unsplash / Nathan Dumlao

 

Und wie sieht‘s aus mit Desinfektionsmittel?

Das zusätzliche Desinfizieren der Hände schadet zwar nicht unbedingt, sollte aber auf keinen Fall das Händewaschen ersetzen. Zusätzlich enthalten Desinfektionsmittel Alkohol, der auf Dauer die Haut austrocknet und spröde wirken lässt. Doch natürlich ist ein kleines Handdesinfiktionsfläschen vor allem für unterwegs ideal. Auch bei Betreten und Verlassen des Arbeitsplatzes lohnt es sich, die Hände noch einmal vorsorglich zu desinfizieren.

 

Aber keine Panik…

Die Forschung arbeitet auf Hochtouren an möglichen Impfstoffen. Für Menschen mit einem guten allgemeinen Gesundheitszustand ist das Virus auch erstmal nicht gefährlich. Außerdem sind unsere Krankenhäuser auf eine mögliche Epidemie sehr gut vorbereitet. Besonders das Netzwerk von Kompetenzzentren und Spezialkliniken in Deutschland ist international betrachtet äußerst vorbildlich. Sollte es wirklich soweit kommen, steht uns modernste Medizin zur Verfügung, die Betroffenen bestmöglichst zu betreuen.

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Foto: Pexels / Pixabay

 

Euer Schutz vor Krankheitserregern am Arbeitsplatz:

  • regelmäßiges Händewaschen und gelegentliches Desinfizieren
  • Hände möglichst vom Gesicht fernhalten
  • „hygienisches“ Husten bzw. Niesen (in die Armbeuge, nicht in die Hand!)
  • Stoßlüften in Büroräumen (3-4mal am Tag für jeweils 10 Minuten)
  • Vor Auslandsaufenthalten ausführlich über die vor Ort herrschenden Hygienebedingungen informieren

 

Die rechtliche Lage: Das müsst ihr jetzt wissen!

Messen und Großveranstaltungen werden abgesagt, Kindergärten und Schulen werden geschlossen und Arbeitsplätze bleiben leer. Das Coronavirus hat nun auch den Arbeitsalltag erreicht. Grundsätzlich gilt bei einer Erkrankung infolge einer Corona-Infektion dasselbe, wie auch bei anderen Krankheitsfällen. Ein allgemeines Recht des Arbeitnehmers, bei Ausbruch einer Erkrankungswelle der Arbeit nicht nachzugehen, gibt es nicht. Aber was, wenn man nun selbst unter Quarantäne gestellt wird? Wird man weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt? Nach einer Infektion gilt man zunächst als arbeitsunfähig erkrankt. Das heißt also, es besteht ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung für sechs Wochen. Aber auch für den unwahrscheinlichen Fall der Überschreitung dieses Zeitraums habt ihr weiterhin Anspruch auf Krankengeld. Solltet ihr euch nur vorsorglich in Quarantäne befinden, weil ihr euch beispielsweise in einem Risikogebiet aufgehalten habt, seid ihr durch das Gesundheitsamt übrigens auch finanziell abgesichert.

 

Ihr habt noch weitere offene Fragen? Die folgenden Links liefern euch die passenden Antworten rund um das Coronavirus:

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

 

 

 

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