Das Laster des Aufschiebens

Was du heut' schon kannst besorgen

Das Laster des Aufschiebens
Mit Zuckerbrot und Peitsche könnt ihr euch selbst erziehen.
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Ihr sitzt gemütlich Sonntagabends vor eurem Computer oder dem Fernseher, esst Chips oder Kekse und genießt die letzten Stunden vom Wochenende. Und auf einmal macht euer Herz einen Satz: „Mist, morgen muss ich ein Referat halten!“. Was nun? Die ganze Nacht recherchieren, drucken, ausarbeiten, kleben? Das geht auch anders. bigKARRIERE gibt euch Tipps, damit so etwas nicht mehr passieren kann.

Eine Deadline vor der Deadline

Wenn ihr es vermeiden wollt, erst am Tag vor der Abgabefrist zu merken, dass ihr noch viel zu tun habt, setzt euch am besten eine eigene Deadline. Und zwar zwei Wochen vor der eigentlichen Frist.

Komplizen sind oft nützlich

Wenn ihr euch selbst bei so etwas nicht vertrauen könnt, weiht einfach andere ein. Eure Eltern zum Beispiel können aufpassen, dass ihr auch wirklich daran arbeitet und sich zeigen lassen, wie weit ihr schon seid. Ihr dürft sie dann nur nicht anlügen, denn am Ende würdet ihr so nur euch selbst betrügen.

Belohnung spornt an

Wenn man Hunde erzieht, belohnt man sie mit Leckerlis, wenn sie etwas gut gemacht haben. Bei Menschen funktioniert so etwas auch gut. Redet mit euren Eltern darüber, dass es euch helfen könntet, wenn ihr eine kleine Belohnung dafür bekommt, dass ihr das Referat geschafft habt. Bei einer 1 könntet ihr 10 Euro oder eure Lieblings-CD, DVD oder sogar ein Spiel bekommen. Bei einer 2 nur 5 Euro und ein paar Süßigkeiten. Bei einer 3 Süßigkeiten und bei schlechteren Noten gar nichts. Es wird euch helfen, wenn ihr die Belohnung wirklich wollt.

Laura Feldmann, 30.05.2014
 

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