Gap-Year: So pimpt ihr euren Lebenslauf

Auszeit, aber richtig!

Gap-Year: So pimpt ihr euren Lebenslauf
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Lucas1989 / photocase.de

Raus aus der Schule, rein ins Leben! Träumt ihr auch davon, ein Jahr voller Möglichkeiten zu genießen, bevor es weiter zur Uni oder Berufsschule geht? Der Mut zur Lücke kann sich für euch durchaus auszahlen, sofern das Gap-Year richtig gestaltet wird.

bigKARRIERE verrät euch, wie ihr ein Jahr lang Fun habt und gleichzeitig Pluspunkte für die Zukunft sammelt.
 

Auszeit sinnvoll nutzen

Sport, Party und Faulenzen am Strand: Hört sich lässig an, sollte aber im Gap-Year nicht im Mittelpunkt stehen. Die Mischung aus Spaß, Reisen, Arbeit und sozialem Engagement sorgt dafür, dass ihr euch im Lückenjahr selbst besser kennenlernt, Praxiserfahrung sammelt und als reifere Menschen in die Zukunft durchstartet.

Personaler erwarten, dass ihr erklären könnt, was ihr Sinnvolles während der Auszeit gemacht habt. Wer die Lücke im Lebenslauf nicht gut verkaufen kann, gewinnt damit auch keinen Blumentopf.

Doch auch Erfahrungen aus der Freizeitgestaltung können den Lebenslauf aufpimpen, zum Beispiel Sprachkenntnisse oder durch Mannschaftssport erworbene Soft Skills.

 

Gap-Year und das liebe Geld

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Bengelsdorf / photocase.de

Ein längerer Auslandsaufenthalt kann schnell teuer werden, muss es aber nicht. Wählt Programme, die euch Unterkunft und Verpflegung im Gegenzug für ein paar Stunden Arbeit am Tag anbieten. WWOOF ermöglicht beispielsweise eine solche Mitarbeit auf Bio-Höfen, die gibt es in Australien genauso wie im europäischen Ausland.

Auch Jobben kann eurem Lebenslauf den letzten Schliff geben. Wer ein Work & Travel Programm absolviert hat, demonstriert dem zukünftigen Chef, dass er unabhängig ist und auf eigenen Beinen steht. Das Gap-Year muss aber nicht immer exotisch ausfallen. Ein freiwilliges ökologisches oder soziales Jahr in Deutschland beschert euch ebenfalls die ersehnte Ablenkung vom Pauken.

Tipps für ein gelungenes Lückenjahr

1. Ehe es hinaus in die weite Welt geht, solltet ihr Vorbereitungen für die Zeit danach treffen und bestenfalls bereits einen Ausbildungs- oder Studienplatz in der Tasche haben. Steht der Plan für die Zukunft, lässt sich die „Lücke“ besser genießen.

2. Ein grober Fahrplan sorgt dafür, dass ihr das Gap-Year nicht einfach verbummelt. Macht euch also Gedanken, was ihr während der Auszeit sehen, erleben, erreichen wollt und erstellt im Vorfeld einen Zeitplan.

3. Geld auf der hohen Kante bietet Sicherheit und die Chance, bei außergewöhnlichen Souvenirs und Abenteuern zuzuschlagen.

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