Instrument lernen

Die Wellness-Strategie für Herz und Ohren

Foto: karolina grabowska / pexels
Foto: karolina grabowska / pexels

Musik ist ganz selbstverständlich Teil unseres Alltags. Viele Lieder begleiten uns auf ganz besondere Weise durchs Leben. Wir haben eine besondere Beziehung zu Musik, denn Musik ist unendlich vielfältig und sie kann in uns die unterschiedlichsten Gefühle hervorrufen. Manche von uns sind total begeistert von einem bestimmten Künstler oder lieben ein Lied so sehr, dass es den ganzen Tag läuft und zu einem richtigen Ohrwurm wird. Keine Frage, Musik bewegt uns. Manche von uns fühlen sich von Musik so berührt, dass sie beschließen selbst ein Instrument zu lernen. Wir können lernen, zu musizieren, uns durch Musik auszudrücken und andere damit zu begeistern. Doch wer selbst Musik macht, profitiert noch von vielen weiteren Vorteilen. 

Instrument lernen und eigene Fähigkeiten ausbauen

Wenn ihr euch entschließt ein Instrument zu lernen, dann baut ihr automatisch eure Fähigkeiten aus. Ihr müsst nicht nur bestimmte Fingerfertigkeiten entwickeln, um das gewählte Instrument spielen zu können. Ihr müsst beispielsweise auch das Notenlesen lernen. Zudem müsst ihr – insbesondere beim Erlernen von Streichinstrumenten – euer Gehör trainieren. Im Übrigen weisen Studien darauf hin, dass das Notenlesen und Musizieren auch das mathematische Verständnis und das logische Denken fördern. Aus diesem Grund ist es auch eine sehr gute Idee, Kinder möglichst früh ein Instrument lernen zu lassen. Das Erlernen eines Instruments kann dazu beitragen, die schulischen Leistungen zu verbessern und insbesondere das mathematische Verständnis bei Kindern zu fördern. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Musizieren die Gedächtnisleistung unterstützt. Wer auch im Erwachsenenalter etwas für sein Gehirn tun möchte, ist mit dem Erlernen eines Instruments bestens beraten. 

Instrument lernen – Die Wellness-Strategie für Herz und Ohren / Foto: simon noh / unsplash

Instrument lernen – Die Wellness-Strategie für Herz und Ohren / Foto: simon noh / unsplash

Musik ist gut für die Kreativität

Musik ist wie Malen, Tanzen, Schreiben und Theaterspielen eine kreative Tätigkeit. Es geht nicht nur darum, die Noten zu beherrschen und jeden Ton exakt zu treffen, es geht vor allem darum, sich selbst auszudrücken. Wenn ihr euren eigenen Gefühlen Ausdruck verleihen oder euch mit Musik in eine bestimmte Stimmung versetzen möchtet, dann ist das Musizieren eine gute Wahl. Ihr könnt bekannte Stücke neu interpretieren und eure Lieblingslieder noch einmal von einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. Vielleicht beginnt ihr irgendwann auch, selbst Texte und Melodien zu schreiben. 

Musik ist Ausdruck der eigenen Persönlichkeit

Ihr kennt das sicher: Es gibt Lieder, die euch sofort in eine positive Stimmung versetzen. Ihr springt auf, tanzt, schwingt den Schrubber oder seid plötzlich hochmotiviert mit dem Putzlappen durch die Wohnung unterwegs. Und dann gibt es Lieder, die euch zum Weinen bringen, oder solche, die ihr sowieso nur hört, wenn ihr traurig seid. Trauer, Wut, Freude - mit Musik könnt ihr eure Gefühle ausdrücken. Gefühle und Erlebnisse können verarbeitet werden, indem ihr diese in Musik verpackt und diese durchlebt. Gleichzeitig wird das Musizieren von vielen Menschen als entspannend erlebt. Wer viel grübelt, sollte unbedingt ein Instrument lernen. Hier muss man sich auf die Noten, die Bewegung der Finger oder der Lippen und die Töne konzentrieren. Die Gedanken kommen endlich einmal zur Ruhe und der Alltagsstress fällt ganz allmählich ab. Musizieren hat daher einen hohen Entspannungsfaktor. 

Instrument lernen und Spaßfaktor erhöhen

Das Musizieren hat nicht nur einen hohen Entspannungsfaktor, sondern auch einen hohen Spaßfaktor. Es macht Spaß ein Instrument zu lernen. Musik ist ein schönes Hobby, das nicht nur einem selbst Freude bereitet. Auch Familie und Freunde profitieren davon. Wer zusammen mit anderen Musikern Musik machen möchte, sucht sich eine Band oder ein Orchester. Musizieren ist für Kinder und Erwachsene eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, bei der man wunderbar Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen kann. 

Das Erlernen eines Instruments ist gut für die Disziplin

Natürlich ist es nicht nur spaßig, ein Instrument zu lernen. Vor allem am Anfang erfordert das Erlernen eines Instruments eine Menge Disziplin. Die Töne klingen vielleicht am Anfang noch nicht absolut wundervoll und das Notenlesen macht Mühe. Hinzukommt, dass man regelmäßig üben sollte. Wer sich das Instrument nicht selbst beibringt oder beibringen kann, muss wöchentlich zum Unterricht. Nicht immer hat man Lust und Zeit, sich mit seinem Instrument zu beschäftigen. Doch wer vorankommen möchte, muss diszipliniert vorgehen und sich selbst motivieren können. Die Fähigkeit zu diszipliniertem Handeln kommt euch in allen anderen Lebensbereichen zugute.

Fazit

Ein Instrument zu lernen hat eigentlich nur Vorteile. Sowohl Kinder als auch Erwachsene profitieren von diesem schönen Hobby, da es neben der Kreativität auch das logische Denken, das mathematische Verständnis und das disziplinierte Handeln fördert. Zudem ist Musik so vielfältig, dass es für jeden das richtige Instrument und die passenden Lieder gibt.

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