Kreativ?

Das machen Querdenker anders

Foto: amauri mejia / unsplash
Foto: amauri mejia / unsplash

Kreativ zu sein bedeutet, seine Wände mit selbst gemalten Bildern zu tapezieren und aus unförmigem Ton Figuren zu formen? Ja, das bedeutet Kreativität wahrscheinlich auch. Kreativ sein bedeutet aber auch, anders zu fühlen, zu handeln und zu denken. Kreative Menschen unterscheiden sich häufig vom Mainstream. Man merkt schon, Kreative sind irgendwie anders. Sie ticken anders, vertreten andere Meinungen und tun Dinge, die anderen irgendwie fremd erscheinen. Sicher ist, dass Kreativität eine Schlüsselfähigkeit für die Zukunft ist. Wir brauchen Querdenker, um neue Ideen zu entwickeln. Doch wie entsteht Kreativität eigentlich und wie können wir selbst ein bisschen mehr zum Querdenker werden?

Kreativ sein – was bedeutet das eigentlich?

Kreative Menschen sind anders. Sie ticken tatsächlich anders. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Gerücht, es gibt wissenschaftliche Beweise dafür. Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass es bei kreativen Menschen andere Verbindungen im Gehirn gibt als bei eher unkreativen Menschen. Kreativität hat viele Gesichter. Kreativ zu sein, kann bedeuten, genau das Gegenteil von dem zu tun, was andere von euch erwarten. Es kann bedeuten, einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen. Oder Dinge zu tun und zu erfinden, auf die bislang sonst niemand gekommen ist. Kreativität bedeutet, Dinge auszuprobieren, zu experimentieren, Niederlagen hinzunehmen und das Beste aus der Situation zu machen. Hätte es in der Vergangenheit und heute keine Querdenker gegeben, müssten wir auf viele Annehmlichkeiten der modernen Welt verzichten.

 

Querdenker – bigKARRIERE über den Mehrwert durch Kreative / Foto: nathan dumlao / unsplash

Querdenker – bigKARRIERE über den Mehrwert durch Kreative / Foto: nathan dumlao / unsplash

Querdenker lassen sich nicht in Schubladen stecken

Viele Menschen verlassen beim Denken, Fühlen und Handeln kaum die bekannten Wege. Querdenker sind hier anders. Man kann sie nicht einfach in eine Schublade stecken. Sie heben sich von der Masse ab und können für ihr Umfeld manchmal unbequem werden. Als Querdenker hat man es daher nicht immer leicht, denn das Gegenüber erhält nicht immer eine Bestätigung, sondern wird zu einem anderen Blickwinkel gezwungen. Das kann jedoch für Unternehmen, Abteilungen und Teams auch ein Vorteil sein. Durch das Querdenken können sich ungewöhnliche Lösungen ergeben.

Wie ticken Querdenker eigentlich?

Es gibt einige Dinge, die kreative Menschen anders machen. Sie brechen aus gewohnten Gedankenmodellen aus, erlauben sich zu träumen und kommen auf Ideen, die sonst niemand hat. Und das sind die Gründe:

Querdenker erlauben sich zu träumen. Sie halten Tagträume nicht für Zeitverschwendung. Oftmals entstehen die besten Ideen dann, wenn wir unserem Gehirn erlauben, sich zu entspannen. Hirnforscher fanden heraus, dass ein langsamer Hirnrhythmus kreative Prozesse unterstützt.

  • Kreative Menschen sind gute Beobachter. Sie sind von Natur aus neugierig und wollen verstehen und lernen. Durch das Beobachten kommen sie auf neue Ideen.
  • Für mehr Kreativität lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Das heißt, Kreative probieren auch mal etwas Neues aus und verlassen ihre Komfortzone.
  • Kreative bringen Dinge in Zusammenhang, zwischen denen auf den ersten Blick keine Verbindung besteht. Das bringt sie auf neue Ideen.
  • Querdenker haben oftmals auch traumatische Erfahrungen hinter sich. Wer Schicksalsschläge und Krisen durchlebt, kann daraus gestärkt hervorgehen. Man muss vielleicht auch seine Perspektive ändern, um wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Das macht kreativ.
  • Wer neue Wege finden möchte, muss Neues Ausprobieren und Risiken eingehen.
  • Viele Kreative schätzen das Alleinsein. Es erlaubt ihnen, sich voll und ganz mit ihren Gedanken zu beschäftigen.
  • Kreative Menschen sind in der Lage, gewohnte Gedanken zu durchbrechen. Sie können andere Perspektiven einnehmen und entdecken dabei ungewöhnliche Zusammenhänge.
  • Die Welt ist für kreative Menschen ein Spielplatz und eine Plattform, um sich selbst auszudrücken. Sie wollen ihre Ideen, Wünsche und Visionen mit anderen teilen.
  • Kreative verspüren den Drang, ihrer Arbeit nachzugehen. Sie fühlen sich motiviert und brennen für ihre Ideen. Auch Hürden können sie nicht aufhalten.

 

Fazit

Wenn ihr selbst etwas mehr zum Querdenker werden möchtet, dürft ihr eurem Gehirn gerne einmal Zeit zum Entspannen geben. Gebt euch Tagträumen hin, lasst die Gedanken fließen. Kommen ungewöhnliche Gedanken auf, schiebt diese nicht gleich weg. Vielleicht hat dieser ungewöhnliche Gedanke Potenzial für besonders kreative Lösungen? Kreativ sein bedeutet nicht nur, schöne Bilder zu malen oder sich die Haare bunt zu färben. Kreativität spielt heute auch im Beruf eine wichtige Rolle. Kreativität kann daher auch bedeuten, ungewöhnliche Lösungen für den Alltag oder den Beruf zu finden. Seid ihr selbst kreativ? Was macht ihr, um eure Kreativität anzuregen?

 

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