Mindset: Psychologischer Trick für mehr Erfolg?

Wie kann die Einstellung verändert werden, um erfolgreicher zu sein?

Bild Wie kann die Einstellung verändert werden, um erfolgreicher zu sein?

Mehr Geld, Erfolg im Job oder Glück in der Liebe - mit dem richtigen Mindset soll all das klappen. Ist das wahr oder wahnsinnig? Wir nähern uns der Frage an.

 

Was ist das Mindset?

Die Definitionen des Begriffs sind eher schwammig. Vielfach wird er im Bereich der Esoterik und Persönlichkeitsentwicklung verwendet. Viele übersetzten ihn mit Selbstbild, Geisteshaltung oder Denkweise. Vereinfacht gesagt ist das Mindset die Einstellung - zu sich selbst, der Welt, bestimmten Bereichen des Lebens oder konkreten Projekten.

Ferner wird angenommen, dass ein falsches Mindset den Erfolg verhindern und die eigene Entwicklung blockieren kann. Das klingt relativ plausibel. Es ist nachvollziehbar, dass eine Person, die an ihren eigenen Fähigkeiten zweifelt, wahrscheinlich eher weniger Erfolg haben wird als jemand, der von sich überzeugt ist.

Denn wer eine negative Einstellung zu sich selbst hat, steht sich oft selbst im Weg, spielt die eigenen Fähigkeiten runter oder traut sich nicht, Chancen zu ergreifen. Viele solcher kleinen suboptimalen Entscheidungen können sich summieren und zu unterdurchschnittlichen Leistungen und Unzufriedenheit führen. Denkbar ist das für alle Bereiche des Lebens, ob im Sport, im Liebesleben oder im Beruf.

Mindset: Psychologischer Trick für mehr Erfolg? Foto: andreas klassen / unsplash

Mindset: Psychologischer Trick für mehr Erfolg? Foto: andreas klassen / unsplash

Wie kann die Einstellung verändert werden, um erfolgreicher zu sein?

Das Mindset kann man trainieren und verändern - damit sollen sich Blockaden lösen. Sportler nutzen das Konzept des Mindsets, um ihre Leistung zu steigern. Wie das funktioniert? Hier ein Beispiel.

Sagen wir, euch steht eine Präsentation bevor. In der Schule, Uni oder auf Arbeit. Beim Gedanken daran fühlt ihr Angst. Entweder Angst vor Ablehnung, Angst vor Blamage, Angst vor Erfolg, Angst vor Fehlern, Angst vor Sichtbarkeit oder aus anderen Gründen. Die Angst kann viele Ursachen haben. Aber eins ist in allen Fällen klar: Ihr geht mit einer negativen Einstellung, einem negativen Mindset, in die Präsentation.

Wie wäre es, da mit einer anderen Haltung reinzugehen, mit einer positiven Intention? Meint ihr, das würde etwas an der Art, wie ihr präsentiert ändern? Könnte es dann besser laufen und euer Auftreten beim Publikum überzeugender wirken?

Genau so lautet die Annahme der Befürworter des Konzepts. Sie argumentieren, dass es hilft, sich bewusst zu machen, dass man von etwas Negativem ausgeht - egal in welchem Bereich. Das sei der erste Schritt zur Neujustierung des Mindsets. Anschließend könne daran gearbeitet werden, Angst oder andere negative Denkweisen, die eine Person bewusst oder unbewusst ausbremsen, zu überwinden. Dazu nutzen Coaches unterschiedliche Methoden aus der Kinesiologie oder Psychologie. Aber auch schon die gedankliche Auseinandersetzung ohne Hilfe vom Coach kann den Durchbruch bringen. Anwenden lässt sich diese Theorie auf praktisch alle Lebensbereiche, ob im Beruf oder Privatleben. Wer erkennt, dass negative Denkweisen sein Tun in bestimmten Bereichen bestimmt, kann etwas dagegen unternehmen und seine Situation womöglich verbessern. Vor allem dann, wenn es sich um eine permanente negative Einstellung handelt, könnten die Auswirkungen durch die Verschiebung der Einstellung beachtlich werden.

Erfolgreiche Menschen arbeiten ständig an sich selbst, sie reflektieren, lernen und wachsen über sich selbst hinaus. Das gehört zur Persönlichkeitsentwicklung dazu. Neben der richtigen Einstellung zeichnen noch weitere Aspekte erfolgreiche Menschen aus: sie setzen sich Ziele, arbeiten hart, gehen (kalkulierbare) Risiken ein, lassen sich von Niederlagen nicht stoppen, haben sich weitgehend vom Perfektionismus verabschiedet und umgeben sich mit Gleichgesinnten. Die Summe aus richtiger Geisteshaltung und diesen Aspekten trägt maßgeblich zu ihrem Erfolg bei.

 

Wundertrick oder Wahnwitz? Das Fazit!

Was denkt ihr, ist an diesem psychologischen Trick etwas dran? Wir finden, dass es sicher nicht schaden kann, am eigenen Mindset zu arbeiten. Denn zu viele Menschen wissen überhaupt nicht, wie sie ticken. Die Retrospektive kann helfen, um Denkblockaden, Komplexe oder Unsicherheiten, die euch im Leben zurückhalten, zu identifizieren und anschließend zu überwinden. Für nachhaltigen Erfolg ist die richtige Einstellung nur ein Teil des Puzzles - aber zumindest ist es eines, das ihr selbst in der Hand habt.

 

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