Seid ihr richtige Nightowls & kommt zu jeder Vorlesung zu spät?

Mit 7 Tipps zum Frühaufsteher

Bild Mit 7 Tipps zum Frühaufsteher

Früh aufstehen ist das Sinnbild für Erfolg. Businessleute und Spitzensportler beschwören den Power-Morgen und stehen noch vor Sonnenaufgang auf. Ob Apple-Chef Tim Cook, TV-Moderatorin Oprah Winfrey oder Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour, viele erfolgreiche Menschen stehen morgens schon um fünf Uhr auf. Wollt ihr es auch ausprobieren und künftig nicht mehr zu jedem Termin hetzen? Wir geben Tipps, mit denen jeder zum Frühaufsteher werden kann!

Frühaufsteher werden: Welchen Vorteil hat ein Power-Morgen?

Wer früh aufsteht, hat Zeit für die Dinge, die ihm wichtig sind. Sei es Sport, kreative Projekte, Meditation oder Weiterbildung. Und genau diese Dinge kommen bei den meisten Menschen zu kurz, weil sie nach Feierabend dafür viel zu geschlaucht sind. Der Morgen bietet sich gut dafür an, Dinge zu erledigen, für die man nach getaner Arbeit kaum noch Energie oder Lust hat. Wenn die meisten Menschen noch schlafen und die Stadt ungewöhnlich still ist, könnt ihr in Ruhe vorarbeiten, euren Leidenschaften nachgehen und anschließend mit Gelassenheit in den Tag starten.

 

Seid ihr richtige Nightowls? Wir verraten wie ihr Frühaufsteher werdet / Foto: adrian swancar / unsplash

Seid ihr richtige Nightowls? Wir verraten wie ihr Frühaufsteher werdet / Foto: adrian swancar / unsplash

Tipps, um vom Langschläfer zum Frühaufsteher zu werden

Tipp #1: Abendroutine etablieren. Damit der Tag künftig früher und stressfreier beginnen kann, lohnt es sich, eine Abendroutine zu entwickeln. Damit gemeint ist: Sorgt für Ordnung um euch herum und legt euch alles bereit, was ihr morgens nutzen wollt (etwa Kaffeetasse oder Yogamatte). Das erleichtert euch den morgendlichen Start und nichts hindert euch daran, den Tag positiv anzugehen.

Tipp #2: Abends grelles Licht meiden. Eine Stunde vor dem Zubettgehen heißt es Fernseher oder Computer ausschalten und Smartphone weglegen. Das blaue Licht der Geräte beeinflusst den Tag-Nacht-Rhythmus und hält euch künstlich länger wach. Auch Lampen oder Licht, das durchs Fenster fällt, sollten möglichst verdunkelt werden. Das hilft euch beim Einschlafen.

Tipp #3: Ausreichend Schlaf. Die meisten Menschen brauchen zwischen sieben und neun Stunden Schlaf. Weniger als das und ihr riskiert, launisch und unproduktiv zu sein. Nightowls bleiben gerne lange auf und müssen früher schlafen gehen, wenn sie Frühaufsteher werden wollen. Legt unter der Woche eine Bettzeit fest (etwa 22 oder 23 Uhr) und versucht euch daran zu halten. Nach zwei Wochen dürfte die Umstellung gelingen.

Tipp #4: Wecker weit wegstellen. Menschen neigen dazu, möglichst lange zu schlafen. Dabei wird gerne die Snooze-Taste benutzt. Doch das führt zu Stress am Morgen. Wenn der Wecker nicht in Reichweite steht, müsst ihr aufstehen, um ihn auszuschalten. Dieser gemeine Trick funktioniert gut, um zum Frühaufsteher zu werden.

Tipp #5: Mit der Aufwachzeit experimentieren. Wenn ihr Frühaufsteher werden und bleiben wollt, lohnt es sich, mit der Aufwachzeit zu experimentieren. Weil Menschen in 90-Minuten-Schlafzyklen schlafen, machen manchmal 10, 20 oder 30 Minuten in die eine oder andere Richtung den Unterschied (Beispiel: um 5:40 oder 6:10 Uhr anstatt um 6 Uhr aufstehen). Achtet darauf, dass ihr genug Schlaf zur Erholung habt, aber seid auch bereit früher als nötig aufzustehen, wenn es das Aufstehen an sich leichter macht.

Tipp #6: Dehydration vermeiden. Wasserzufuhr ist insbesondere am Morgen wichtig, damit euer Wohlbefinden stimmt. Stellt euch abends schon ein Glas oder eine Flasche bereit.

Tipp #7: Morgenroutine entwickeln. Wenn jeder Morgen nach dem gleichen Muster abläuft, müsst ihr keine mentale Energie darauf verwenden, sondern könnt direkt in den Tag starten. Wie ihr euren Morgen gestaltet, bleibt euch überlassen. Wichtig ist aber, dass eure Routine euch jeden Morgen dazu motiviert, das warme Bett zu verlassen. 

Fazit:

Okay, okay, es muss nicht fünf Uhr morgens sein. Aber ein Zeitpuffer verbessert euren Start in den Tag und ihr kommt nicht mehr zu spät. Daher lohnt es sich, Frühaufsteher zu werden. Nach ein paar Wochen wird es zur Gewohnheit und ihr werdet es genießen, vor allen anderen aufzustehen und extra produktiv zu sein.

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