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Auf die Bank

Wirtschaft als neues Schulfach in Baden-Württemberg

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Wirtschaft als neues Schulfach in Baden-Württemberg
grabba - photocase

In der Schule für das Leben lernen – in Baden-Württemberg wird das 2016 flächendeckende Realität. Dann wird das Schulfach „Wirtschaft Berufs-und Studienorientierung“ verpflichtend eingeführt. Damit ist das Bundesland Vorreiter. bigKARRIERE klärt auf, was das neue Unterrichtsfach bringt.

Neu auf dem Plan
Ab 2016 steht das Fach „Wirtschaft Berufs-und Studienorientierung“ im Bildungs- und auf dem Stundenplan. In Werkrealschulen, Real- und Gemeinschaftsschulen soll es von Klasse 7 bis 10 mit fünf Stunden pro Woche vertreten sein. Gymnasiasten frischen von Klasse 8 bis 10 dreimal in der Woche ihr ökonomisches Grundwissen auf.
Bisher sind wirtschaftliche Inhalte mit anderen Fächern, wie Geografie, Geschichte oder Gemeinschaftskunde verknüpft. Das neue Schulfach widmet sich dann ausschließlich der Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge.

Was fürs Leben
Wirtschaft in der Schule bedeutet auch einen erhöhten Praxisbezug im Unterricht. Die Schüler erfahren, wozu ein Girokonto gut ist und wie sie ihr Taschengeld gewinnbringend anlegen können.
Sie lernen lebensnah, wie Wirtschaftssysteme funktionieren und was Wettbewerb heißt und erhalten dadurch ein Grundverständnis über die Aufgabe von Banken und über Finanzpolitik. Die Berufs- und Studienorientierung kommt auch nicht zu kurz. Durch Vorträge von Unternehmern, Auszubildenden und Gewerkschaftern entsteht ein direkter Bezug zum Berufsalltag, so dass es den Schülern später leichter, sich für einen Beruf zu entscheiden.

Insgesamt bietet das neue Schulfach eine umfassende und lebensnahe Bildung, die sich unmittelbar auf den Lebensalltag der Schüler bezieht.

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