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Pauken fürs Finale

Abivorbereitung in der Schule

Bild Pauken fürs Finale
katdoubleve - photocase

Das letzte Schuljahr hat bereits angefangen und alles dreht sich um das Abitur. Noch wenige Monate bis zu den großen Prüfungen. Alle Lehrer sprechen nur noch davon, euch so gut wie möglich darauf vorzubereiten. Wie und wann fangt ihr am besten mit dem Lernen an? Und was ist, wenn ihr das Vorprüfung verhaut? bigKARRIERE hat für euch eine Checkliste erstellt.

Es ist das zwölfte beziehungsweise dreizehnte Jahr an eurer Schule und ihr habt schon längst keine Lust mehr. Dabei steht die größte Hürde noch vor euch: das Abitur. Der ganze Lernstoff der letzten Jahre wird abgefragt und eigentlich habt ihr keine Ahnung, wo und wann ihr anfangen sollt. Was ihr jetzt braucht, ist eine große Portion Motivation – aber woher?

Endspurt: Los geht’s!
Als erstes solltet ihr euch bewusst machen, dass ihr bereits alle Klausuren und Tests geschafft habt, sonst wärt ihr jetzt nicht dort, wo ihr gerade seid. Jetzt heißt es: „Endspurt!“

„Hätte ich nur eher angefangen zu lernen“, ist sicherlich jedem von euch schon mal durch den Kopf gegangen. Für die Abiturvorbereitung ist es jedoch mehr als wichtig. Sich den Stoff eine Nacht vor der Prüfung in den Kopf zu hämmern ist zwar eine Möglichkeit, aber nicht die effektivste. Am besten lernt ihr, in dem ihr das Gelernte im Langzeitgedächtnis abspeichert. Empfehlenswert ist es, sechs Monate vorher mit dem Lernen zu beginnen und das Gelernte in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

Den Überblick behalten
Dazu erstellt ihr euch am besten einen Lernplan. Macht euch einen Überblick, was ihr alles lernen müsst und teilt euch so die Zeit ein. Denkt daran, Abwechslung in euren Plan zu bringen, sowohl von der Fächerwahl als auch vom Schwierigkeitsgrad. Um das Aufschieben unbeliebter Themen zu vermeiden, könnt ihr die Reihenfolge beispielsweise auslosen oder auswürfeln.

Teilt den Lernstoff auf und lernt häppchenweise. Es bringt nichts, an einem oder zwei Tagen ein komplettes Schulfach durchzuarbeiten. Regelmäßige und angemessene Pausen und vor allem auch Bewegung sind notwendig, um den Körper von Stress zu entlasten und um das Aufgenommene zu verarbeiten.

Viele können sich morgens besser konzentrieren als abends. Ab 21 Uhr ist das Gehirn meistens nicht mehr so aufnahmefähig, sodass das Gelernte schnell wieder vergessen wird. Findet heraus, zu welcher Tageszeit ihr am Besten lernen könnt und legt so eure Lernzeiten fest.

Kuschlig lernen
Auch die Arbeitsumgebung und die Atmosphäre sind wichtig. Schafft Ordnung auf eurem Arbeitstisch, um euch nicht ablenken zu lassen. Vergesst beim Lernen nicht euer Wohlbefinden! Achtet auf eine gesunde Ernährung und viel zu Trinken. Hilfreich ist ebenso das sogenannte „Brainfood“ wie beispielsweise Nüsse oder Traubenzucker – kleine, leckere Snacks für Zwischendurch, die die Konzentration fördern.

Stoßt ihr beim Lernen auf verzwickte Aufgaben oder Themen, die euch völlig unverständlich bleiben, ist immer noch genug Zeit, sich Hilfe zu holen. Fragt Klassenkameraden, Lehrer oder besucht die Nachhilfe, um euch optimal vorzubereiten.

Die Vorprüfungen sind die ersten abiturähnlichen Klausuren, um euch einen Einblick in die Aufgabenstellungen zu geben. Manchmal können diese ganz anderes ausfallen, als die bisherigen Klausuren. Falls es mal nicht so läuft wie bisher, bloß nicht in Panik ausbrechen! Versucht Ruhe zu bewahren und herauszufinden, wo die Schwachstelle war und arbeitet daran.
Eine nicht so gelungenes Vorabitur ist kein Weltuntergang, sondern eine Generalprobe mit der Chance, das was schief gegangen ist, beim Abitur nicht zu wiederholen.

 
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