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Wie wäre es mit einem Schülerstudium

Hochbegabt?

Bild Wie wäre es mit einem Schülerstudium

Wie wäre es mit einem Schülerstudium

Hochbegabt?
jock+scott--photocase.de

Der Schulunterricht zieht sich, chronische Unterforderung und Langeweile sind eure tägliche Realität? Die Zeit bis zum Abi scheint viel zu lang und ihr wünscht euch endlich eine intellektuelle Herausforderung? Das Schülerstudium könnte die Rettung sein!

"Schülerstudent" werden!

Als ideale Schülerstudenten gehört ihr zu den leistungsstarken oder hochbegabten Schülern der Oberstufe, habt ein starkes Interesse am Studienfach und Kapazitäten, um wöchentlich ein oder zwei Uni-Kurse zu besuchen. Von der Schule werdet ihr für die Zeit zwar befreit, Schulstoff und Hausaufgaben müssen trotzdem in Eigenregie nachgeholt werden. Mitten im Hörsaal dabei sein, im Seminar mitdiskutieren, den Unialltag, andere Studenten und das Lehrpersonal schon mal kennenlernen - das alles gibt's im Rahmen des Juniorstudiums.
 

Frühstudium immer beliebter

cydonna / photocase.de

Rund 1700 Schüler deutschlandweit testen vorzeitig, wie studieren funktioniert. An knapp 50 Hochschulen gibt es die Möglichkeit, nur bei den Namen werden sich die Unis nicht einig. Ob als Juniorstudium, Frühstudium, Schülerstudium oder "Studium ab 16" deklariert, gemeint ist jeweils das gleiche. Im Angebot haben die Universitäten unter anderem naturwissenschaftliche Fächer, Informatik, Theologie oder Pädagogik. Medizin und Pharmazie stehen hingegen nur ordentlich immatrikulierten Studenten offen.
 

Zustimmung der Schule notwendig

Dank Schülerstudium verpasst ihr eine Menge Unterricht. Das Hin und Her zwischen Uni und Schule, der Vorlesungssoff und das Nacharbeiten der Unterrichtsmaterialien, alles zusammen kann ganz schön aufwendig werden. Eltern und Schule müssen beim Unterfangen Frühstudium mit an Bord sein. Da viele Uni-Kurse tagsüber stattfinden, ist eine Befreiung vom Schulunterricht erforderlich.
 

Vorsprung an der Uni

Auch wenn das Schülerstudium parallel zur Schule absolviert wird, es zahlt sich in mehrfacher Hinsicht aus. Oft werden im Frühstudium erworbene Leistungspunkte an das zukünftige Studium angerechnet. Darüber hinaus profitieren Juniorstudenten auch bei der Studienplatzvergabe: Da bereits Leistungen erbracht wurden, werdet ihr in das zweite Fachsemester eingestuft und habt den Studienplatz sicher, während alle anderen Abiturienten erst mal am Numerus clausus vorbei müssen. Zulassungsbeschränkungen gelten ab dem zweiten Fachsemester normalerweise nämlich keine mehr. Dafür kennt ihr dann schon das Uni-System mit Modulen, Credit-Points und Hausarbeiten.

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