Bachelor geschafft, jetzt kommt der Master

Step by step ganz nach oben.

Bachelor geschafft, jetzt kommt der Master

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Alles ist möglich! Wenn ihr Lernen und gleichzeitig Arbeiten nicht scheut, könnt ihr auch ohne Abitur einen Hochschulabschluss machen. Berufserfahrung und Weiterbildungen helfen euch dabei.
© Jeanette Dietl – Fotolia.com

<p>Habt ihr euch auch schon mal geärgert, dass ihr nicht doch das Abi gemacht oder nach der Schule studiert habt? Würdet ihr trotz eures Jobs gern noch ein Studium abschließen? Dann stehen eure Chancen neuerdings gar nicht mehr so schlecht. Oft könnt ihr firmeninterne Weiterbildungen und eure Berufserfahrungen bei Studienbeginn anrechnen lassen – und benötigt dafür noch nicht einmal das Abitur oder einen Bachelor-Abschluss. Das deutsche Bildungssystem wird nach und nach immer durchlässiger und bietet auch euch Berufstätigen neue Optionen.<br><br>Das Muster „Abitur – Bachelor – Master“ ist passé. Der Trend, ohne Abi, dafür aber mit Berufserfahrung, an einer Hochschule einen akademischen Abschluss zu erlangen, nimmt zu. Während das Statistische Bundesamt für das Jahr 2007 knapp 4.000 Erstsemester ohne Abitur zählte, nahmen bei der bislang letzten Erhebung 2010 mit gut 9.000 bereits mehr als doppelt so viele Nichtabiturienten ein Studium auf. Das könnt ihr auch tun, wenn ihr eine entsprechende berufliche Bildung vorweist. <br><br>So könntet ihr zum Beispiel auch ohne Abitur den akademischen Titel „Master of Business Administration“, kurz: MBA, erlangen und künftig eure Visitenkarte damit schmücken. Habt ihr beispielsweise bereits eine mehrjährige Berufserfahrung oder nebenberuflich eine Weiterbildung zum Fachwirt in eurem Beruf gemacht, könnte das schon für die Zulassung zu einem Master-Studium genügen. Auch einen Meister-Titel erkennen viele Hochschulen bereits an. Weil euch aber dann unter Umständen wissenschaftliche Grundlagen fehlen, etwa wie ihr eine wissenschaftliche Arbeit verfasst, könnte euch die Hochschule Auflagen machen, Zusatzmodule zu belegen. Weiterbildungsprogramme und andere Kurse könnt ihr wiederum auf euer Wunsch-Studium anrechnen lassen.<br><br>Viele Hochschulen bieten inzwischen neben Präsenzzeiten auch Online-Seminare an, die ihr am heimischen Rechner absolvieren könnt. So seid ihr flexibler und könnt euer Studium besser mit eurem Beruf und eurer Familie vereinbaren. Mehr als 360 Studiengänge dieser Art findet ihr in der Datenbank der Hochschulrektorenkonferenz. Viele davon sind als Online-Studium konzipiert, damit ihr keine Pause in eurem Job einlegen müsst. So könnt ihr beispielsweise nebenberuflich einen Management-Master oder auch einen Ingenieurstitel erwerben, ohne erst eure Hochschulreife nachholen zu müssen. Ihr solltet aber damit rechnen, dass ihr eventuell einige Defizite wie anspruchsvolle Oberstufen-Mathematik selbstständig nachholen müsst, wenn sie nicht sowieso schon Teil eurer jetzigen Arbeit ist. <br><br>Übrigens bieten immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern berufsintegrierende Angebote wie ein weiterführendes Studium als Teil der Personalentwicklung an. Sprecht doch einfach mal mit eurem Chef, inwiefern euch euer Betrieb finanziell oder mit flexiblen Arbeitszeiten entgegenkommen kann. <br><br>Ihr habt schon einige Berufserfahrung und würdet gern noch ein Studium anschließen? Die meisten Hochschulen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bieten auch berufsbegleitende Studiengänge oder Online-Seminare an. Informiert euch am besten im Internet auf den Seiten, zum Beispiel bei der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz oder der Universität Freiburg, über deren Angebote für euch.<br><br>Quelle: karriere.de<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul>
<li><a href="http://www.uni-mainz.de/weiterbildung/index.php" target="_blank"><strong>Wissenschaftliche Weiterbildung an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</strong></a></li>
<li><a href="http://www.uni-freiburg.de/weiterbildung" target="_blank"><strong>Weiterbildungen an der Universität Freiburg</strong></a></li>
</ul>