Bachelor oder Master

Was braucht ihr für euren Traumjob?

Bachelor oder Master – was braucht ihr für euren Traumjob?

Das Studium habt ihr geschafft und steht nun vor der nächsten großen Aufgabe? Ihr wollt euren Traumjob. Doch wie bekommt ihr den auch? Stellt euch vor, ihr seid Personaler und sitzt vor einem Berg an Bewerbungen für eine einzige Stelle. Formal unterscheiden sie sich kaum: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse. Schon der Gedanke daran kommt euch zum Gähnen langweilig vor? Dann denkt da auf jeden Fall auch bei eurer nächsten Bewerbung dran!

Zahlreiche Top-Arbeitgeber in ganz Deutschland wurden gefragt, worauf sie bei Bewerbern am meisten Wert legen. So will zum Beispiel die Allianz überhaupt keine Mappen mehr, sondern wünscht sich, dass ihr euch nur noch online über ihren globalen Stellenmarkt bewerbt. BASF und Bayer finden es wichtig, dass das Anschreiben aussagekräftig, prägnant und authentisch ist und nicht länger als eine, maximal zwei Seiten. BMW differenziert seine Anforderungen: Auf Stellen im Bereich Marketing oder Kommunikation dürft ihr euch dort ruhig etwas kreativer bewerben, bei anderen Stellen bevorzugt der Autobauer immer noch eine klassische Bewerbung.

Mehrere Unternehmen haben auch angegeben, dass sie eigene Youtube-Videos der Bewerber oder einen eigenen Blog interessant finden und sich gern ansehen. Tabu sind hingegen Fehler im Anschreiben, vor allem wenn der Bewerber beim Copy&Paste nicht aufgepasst hat und sich eine andere Stellenbeschreibung oder ein anderer Unternehmensname eingeschlichen haben. Wenn ihr euch vor dem Vorstellungsgespräch wenig oder gar nicht über das Unternehmen informiert habt und Fragen stellt, deren Antworten ihr leicht hättet selbst nachlesen können, ist das zum Beispiel für DATEV ein absolutes No-Go.

Auch Ungereimtheiten in eurem Lebenslauf, die ihr nicht erklären könnt, sehen die Personaler nicht gern. Darauf solltet ihr euch unbedingt vorbereiten. Lücken in eurem Lebenslauf sind gar nicht schlimm, aber ihr solltet eine Antwort parat haben, wenn ihr danach gefragt werdet.

Wie ihr seht, sind die Wünsche der Top-Arbeitgeber durchaus unterschiedlich. Ihr solltet euch also vor eurer nächsten Bewerbung genau informieren, welche Ansprüche euer Wunsch-Arbeitgeber hat, damit ihr nicht schon in der ersten Runde rausfliegt. Gibt es die Möglichkeit, euch online zu bewerben, solltet ihr das tun. Meistens findet ihr auf den Karriere-Seiten der Unternehmen auch einen Ansprechpartner, dem ihr Fragen stellen könnt. Nutzt diese Chance und informiert euch, in welcher Form und mit welchen Unterlagen ihr euch am besten bewerbt. Manche Unternehmen wollen nämlich zunächst nur ein kurzes Anschreiben sehen und fragen erst in der zweiten Runde nach ausführlichen Infos über euch.

Top-Arbeitgeber findet ihr auch in Rheinland-Pfalz und die meisten haben bereits auf ihrer Website alle wichtigen Infos für Bewerber zusammengestellt. Das Unternehmen BASF in Ludwigshafen beispielsweise hat auf seinen Karriereseiten unter anderem eine Stellenbörse, Tipps zur Bewerbung und Mitarbeiterporträts online. Hier findet ihr viele Hinweise, die euch bei eurer nächsten Bewerbung helfen. In vielen großen Unternehmen müsst ihr euch als nächstes durch ein Assessment-Center kämpfen. Tipps, wie ihr das schaffen könnt, bekommt ihr am 22. April bei der IHK in Karlsruhe im Seminar „Assessment-Center erfolgreich bewältigen“.

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