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Demos für eine bessere Hochschulfinanzierung an den Universitäten in BaWü

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Universitätsstädten Baden-Württembergs die Möglichkeit, an einer landesweiten Demo für bessere Hochschulfinanzierung teilzunehmen. Ein Demobündnis fordert dort von der baden-württembergischen Landesregierung bei Verhandlungen über den Hochschulfinanzierungsvertrag mehr Investitionsbereitschaft.

Hochschulfinanzierungsverhandlungen als Grund für Demos an den Universitäten in BaWü

Die Demo für bessere Hochschulfinanzierung am 30. Oktober dreht sich um den Hochschulfinanzierungsvertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und den Hochschulen in der Region. Weil dieser Vertrag im Dezember 2020 abläuft, verhandeln die Vertragspartner aktuell über eine Verlängerung. Aus der Sicht der Teilnehmer der Demos an den Universitäten in BaWü zeigt die Landesregierung dabei keine ausreichende Bereitschaft zur Erhöhung des festen Budgets der Hochschulen.

Hochschulrektoren haben einen jährlichen Zusatzbedarf von 450 Millionen Euro errechnet und verweisen auf die steigende Anzahl der Studierenden. Daher werfen Organisatoren der Demo für bessere Hochschulfinanzierung den Landespolitikern eine Unterfinanzierung des Hochschulsystems vor. Demonstrierende Studenten bemängeln insbesondere Hörsäle mit zu wenig Platz und einer veralteten Ausstattung.

 

Demos an den Universitäten in BaWü für bessere Hochschulfinanzierung / Foto: chris slupski / unsplash

Demos an den Universitäten in BaWü für bessere Hochschulfinanzierung / Foto: chris slupski / unsplash

Aufruf zur Demo für bessere Hochschulfinanzierung durch ein Demobündnis

Für den Aufruf sowie die Organisation der Demos an den Universitäten in BaWü ist ein parteiübergreifendes und zivilgesellschaftliches Demobündnis im Bundesland verantwortlich. Wenn ihr direkt Kontakt zum Bündnis aufnehmen wollt, ist der Förderverein der baden-württembergischen Landesstudierendenvertretung euer Ansprechpartner. Neben der landesweiten Vertretung der Studierenden zählen die Landesrektorenkonferenz, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie ein freier Zusammenschluss von Studentenschaften zu den Unterstützern des Bündnisses für Demos an den Universitäten in BaWü. Darüber hinaus sind die Landes-Jugendorganisationen der Grünen und der SPD in Baden-Württemberg am Demobündnis beteiligt.

Bei der Organisation der Demos an den Universitäten in BaWü tauscht das landesweite Bündnis der Demonstranten sich mit den Studierendenvertretungen von den Hochschulen vor Ort aus. Ihr habt die Möglichkeit, mit der Vertretung auf eurem Hochschulgelände selbst Aktionen zu planen und euch dann an das Demobündnis zu wenden. Die Organisatoren bieten jeder Studierendenvertretung für landesweite Demos am 30. Oktober Unterstützung an. Über das Internet sowie soziale Netzwerke macht das Demobündnis Studenten auf alle bekannten Demonstrationen aufmerksam.

Erste Aufmerksamkeit durch kleinere Demos an den Universitäten in BaWü

Landesweite Demos am 30. Oktober 2019 sind die Fortsetzung von kleineren Protesten der Studierenden, die in Baden-Württemberg bereits stattgefunden haben. Besonders große Medienaufmerksamkeit erzeugten Demonstrationen in der Stuttgarter Innenstadt, zu denen am Nachmittag des 17. Oktobers junge Menschen aus dem gesamten Bundesland in die Landeshauptstadt reisten. Tausende Studenten nahmen an dieser Demo für bessere Hochschulfinanzierung teil. Mit Sprechchören und Trillerpfeifen drückten die Hochschulbesucher ihre Forderungen aus.

Ein Motto der Demonstration lautete: "Wir werden dumm gespart." Für den Aufruf und die Organisation von diesem Stuttgarter Startschuss der weiteren Demos an den Universitäten in BaWü waren Tübinger Medizin-Studenten verantwortlich. Aus diesem Grund trugen viele Demonstranten vor Ort weiße Arztbekleidung. Die Veranstalter der Demo für bessere Hochschulfinanzierung am 17. Oktober gaben eine Teilnehmerzahl von 3.000 Studierenden an. Zum Ende der Protestaktion kam es zu einer Kundgebung, bei der die Hochschulbesucher durch baden-württembergische Universitätsleitungen Unterstützung erhielten.

Professor Dr. Stephan Dabbert forderte als amtierender Rektor der Universität Hohenheim eine Nachbesserung der Angebote, die das Land Baden-Württemberg den Hochschulen unterbreitet hat. Die Stuttgarter Polizei bestätigte, dass während der Demo für bessere Hochschulfinanzierung in der Stadt keine Probleme aufgetreten sind. Außerdem reagierte die baden-württembergische Bildungsministerin Theresia Bauer auf die Forderungen der Studenten mit Verständnis und kündete die Fortsetzung der Verhandlungen über eine Verbesserung der Finanzierung an.

Landesweite Demos am 30. Oktober mit Terminen in zahlreichen Universitätsstädten

Wenn landesweite Demos am 30. Oktober 2019 stattfinden, habt ihr in vielen baden-württembergischen Universitätsstädten die Gelegenheit, daran teilzunehmen. In der Landeshauptstadt Stuttgart beginnt die Demonstration um 11 Uhr auf dem Universitätsgelände in der Stadtmitte. Tübinger Studenten treffen sich für die Demos an den Universitäten in BaWü ab 13 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz. In Freiburg im Breisgau müsst ihr euch wiederum um 12 Uhr zum Platz der Alten Synagoge begeben.

Darüber hinaus wurden Termine zur Demo für bessere Hochschulfinanzierung in Heidelberg auf dem Universitätsplatz ab 14 Uhr, in Mannheim ab 12:30 Uhr am Ehrenhof der Universität und ab 10:30 Uhr vor dem Ulmer Theater festgelegt. In Konstanz, Karlsruhe und Friedrichshafen gibt es ebenfalls Planungen für Demonstrationen. Genauere Informationen zu weiteren Terminen der zahlreichen Demos an den Universitäten in BaWü am 30. Oktober erhaltet ihr bei den Ansprechpartnern der Studentenvereinigungen von euren Universitäten.

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