Für wen ein Zweitstudium sinnvoll ist

Ein Studium ist nicht genug

Für wen ein Zweitstudium sinnvoll ist

Für wen ein Zweitstudium sinnvoll ist

Ein Studium ist nicht genug
Bild Ein Studium ist nicht genug
kallejipp / photocase.de

Ein bisschen Protzen schadet nie, oder wie? Dr. Dr. Magister Artium klingt halt wichtig, doch für die Titel allein lohnt ein Zweitstudium nicht. Hier beleuchten wir die Frage, wann mehrere Studienabschlüsse tatsächlich Sinn machen!

Drei Studienabschlüsse und zwei Doktortitel. Reicht's bald?

Kürzlich kam die Wahrheit ans Licht: Für 58 Prozent der Teilnehmer einer YouGov-Umfrage war das Studium die beste Zeit des Lebens. Warum also nicht einfach noch ein Zweitstudium dranhängen, denken die einen. Nö, meine Lebenszeit werd ich garantiert nicht mit einem zweiten Studium verschwenden, tönen die anderen. Doch manchmal macht eine zweite Runde an der Uni das Leben einfach besser. Und zwar aus folgenden Gründen:

- Für mehr Interdisziplinarität: Inzwischen hat Interdisziplinarität gesellschaftliche Relevanz, interdisziplinäres Lernen, interdisziplinäres Forschen, interdisziplinäres Blabla. Tatsächlich wird es immer wichtiger, umfassender und fächerübergreifender zu arbeiten, beispielsweise wenn es um Medizin, Umweltprobleme oder Nachhaltigkeit geht. Wenn ihr viele Begabungen und mehrere Interessen habt, könnt ihr dank Zweitstudium zu absoluten Experten werden und euer gesamtes Wissen gebündelt einsetzen.

Bild
.marqs / photocase.de

- Für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Ethnologe oder Kristallograph? Mit solchen Studienabschlüssen ist die Jobsuche nicht immer einfach. Ein zweites Studium kann die beruflichen Aussichten enorm verbessern und macht frischgebackene Absolventen zu akademischen Wiederholungstätern.

- Für die Beförderung: Stellt euch vor, ihr habt Musikwissenschaft studiert und einen Job im Bereich Audio Branding ergattert. Für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter fehlt euch jedoch die Qualifikation, denn die Firma will auch fundierte wirtschaftliche Kenntnisse. Ein wirtschaftswissenschaftliches Zweitstudium kann den erhofften Kariere-Erfolg bescheren, idealerweise in Teilzeit parallel zum Job.

- Vom Hobbyisten zum Experten: Sport, Kunst, Fotografie oder Musik - Hobbys gibt es viele und so manches Interessengebiet hat sogar eine akademische Entsprechung. So studieren beispielsweise leidenschaftliche Aquarianer Ichthyologie (Fischkunde) im Zweitstudium, um ihre fischgesichtigen Lieblinge noch besser zu verstehen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, privates Interesse in den Berufsalltag zu übertragen, sondern den Wissensdurst zu stillen.

Habt ihr euch in einer der vier Kategorien wiedererkannt und Lust auf ein zweites Studium bekommen oder seid ihr froh endlich der Uni den Rücken kehren zu können?

Weiterführende Links: