Neue Wohnformen für Studenten

Alternative zu WG & Co.

Neue Wohnformen für Studenten

Neue Wohnformen für Studenten

Alternative zu WG & Co.
Bild Alternative zu WG & Co.
complize / photocase.de

Habt ihr Bock, Miete zu sparen? Selbst in der WG gehört die Mietzahlung zu den größten Ausgabeposten für Studenten. Neue Wohnformen bieten sozial gesinnten und tatkräftigen Studis eine preiswerte Alternative.

bigKARRIERE stellt euch zwei Projekte und weitere alternative Unterkünfte vor!

Wie ihr wohnt, so studiert ihr

Bezahlbarer Wohnraum in den Universitätsstädten ist rar und wird immer teurer. Zum Wintersemester nimmt der Irrsinn neue Ausmaße an: WG-Castings, Konkurrenzkampf und Massenbesichtigungen. So mancher Ersti landet trotzdem vorübergehend in der Notunterkunft. Dabei bedingt ein heimeliges Umfeld, in dem jederzeit gelernt und geschlafen werden kann, den akademischen Erfolg. Wenn ihr sozial eingestellt seid, könnt ihr dem Wohn-Frust entfliehen und neue Wohnformen für euch entdecken.

Gegenvorschlag zu WG und Wohnheim

Geschenkt gibt es bei den alternativen Wohnprojekten nicht direkt etwas, trotzdem gewinnen alle Beteiligten doppelt und dreifach. Bei dem Gegenentwurf geht es um aktiven Austausch, sozusagen um Zeit gegen Zimmer. So ermöglichen es neue Wohnformen nicht nur Geld zu sparen, sondern bereichern alle Beteiligten auch menschlich. Und so funktioniert es:

  • Projekt "Wohnen für Hilfe" (bundesweit)

Das Projekt zur Wohnpartnerschaft zwischen Jung und Alt startete in den 90er Jahren. Die Idee: Senioren erhalten Hilfe im Haushalt, Garten oder anderen Bereichen, dafür wohnen die Studenten fast umsonst. Eine Stunde Hilfe pro Quadratmeter plus eine Pauschale für die Nebenkosten, so lautet der Deal. Vermittelt werden die Wohnpartnerschaften vom Studentenwerk oder der Wohnberatungsstelle eurer Stadt.

  • Projekt "Wohnen im Altenheim" (bundesweit)

Von Kiel bis Saarbrücken haben neue Wohnformen für Studenten in Seniorenheimen Fuß gefasst. Die Einzimmerappartements gibt es für erschwingliches Geld (etwa 200 Euro zuzüglich Nebenkosten), dafür helfen die Studis fünf Stunden pro Woche ehrenamtlich im Altenheim aus, unterstützen die Senioren bei Computerproblemen, im Haushalt oder leisten einfach Gesellschaft.

Neue Wohnformen: Leben im Kloster und Container

Die Wohnungsnot macht kreativ, Studenten erproben deshalb allerlei Unterkünfte. In Ulm wohnen 30 Studis im ehemaligen Franziskanerkloster, in Freiburg wird das Leben im Container getestet. Wer während der Studienzeit in einem Schloss, einer alten Fabrik oder einem anderen leer stehenden Gebäude residieren möchte, kann sich als Hauswärter melden.
 

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