Online-Knigge für Studenten

Umgang mit Prof und Co. im Netz

Bild Umgang mit Prof und Co. im Netz
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Foto: Bastografie / photocase.de

Inzwischen haben die meisten Dozenten Twitter, Instagram und Facebook gecheckt. Doch die digitale Annäherung an den Lehrkörper hat ihre Tücken. bigKARRIERE beleuchtet, wie ihr die schlimmsten Online-Fettnäpfchen vermeidet!

 

Das Internet folgt anderen Regeln

Die Uni ist ein hierarchisch organisiertes System, das Internet nicht. Das bietet ordentlich Pannenpotenzial. Denn während der Prof nach zwei Semestern vielleicht vergessen hat, dass ihr euch daneben benommen habt, sind alle Patzer online auf ewig archiviert. Besser also den Online-Knigge für Studenten zu Herzen nehmen.

 

Wollen wir Freunde werden?

Freundschaftsanfragen auf Facebook sind tricky, viele Professoren legen viel Wert auf Formalitäten und mögen es nicht, Privates mit Beruflichem zu mischen. Freundschaftsablehnungen sind also nicht ausgeschlossen. Auf Instagram und Twitter ist es ein wenig unauffälliger, Prof-Profilen zu folgen. Trotzdem solltet ihr euch fragen, ob sich der Dozent dabei wohl fühlen würde. Der Online-Knigge für Studenten rät denen, die ein  vertrauensvolles Verhältnis zum Prof aufbauen wollen, ganz klar zum direkten Gespräch.

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Foto: AndreasKopp / photocase.de

RateMyProfessors.com

Frust über schlechte Noten, böse Witze und Meinungsverschiedenheiten im Seminar nimmt man häufig mit nach Hause. Zum Dampfablassen scheint das Internet mit seinen unzähligen Studi-Foren und Portalen wie meinprof.de oder ratemyprofessors.com geradezu ideal. Doch denkt nach, bevor ihr handelt! Häufig ist man kurz nach dem Zwischenfall emotional noch so aufgeladen, dass die Bewertung nicht unbedingt neutral ausfallen würde. Besser ist es, einmal die Kritik der Fachschaft vorzutragen. Wenn ihr mit kühlem Kopf entscheidet, doch noch eine Onlinebewertung zu hinterlassen, haltet euch an objektive Fakten, damit ihr euch in 5 Jahren nicht noch für die Wortwahl schämen müsst.

 

E-Mail-Rules

An der Uni kommt man an der guten alten E-Mail nicht vorbei. Ins Fettnäpfchen tretet ihr, wenn ihr die Mail an den Prof wie eine Message auf WhatsApp angeht. Smileys sind tabu, Anrede mit akademischem Grad und förmliche Schlussformel sind hingegen Pflicht. Und besonders wichtig: Profs schätzen ihre Zeit und hassen lange E-Mail-Romane. Laut Online-Knigge für Studenten macht es einen besseren Eindruck, sein Anliegen schnell auf den Punkt zu bringen.

 

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