Stress an der Uni: Lasst euch mehr Zeit!

easy does it

Stress an der Uni: Lasst euch mehr Zeit!
Lernpause: Ein bisschen Zeit für euch zum Entspannen tut euch gut und hilft gegen den Uni-Stress.
© GalaxyPhoto – Fotolia.de

Lockeres Studentenleben und Partys ohne Ende? Von wegen! Immer mehr werdet ihr durchs Studium gehetzt, sollt Praktika machen, ein Jahr ins Ausland gehen und trotzdem schnell und mit Super-Noten fertig werden. Kein Wunder, dass viele von euch über den Leistungsdruck stöhnen. Dazu kommen noch das wenige Geld und eure Zeit raubenden Nebenjobs. Das zusammen dürft ihr nicht unterschätzen, denn Depressionen und Burn-out sind schneller da, als ihr denkt, auch bei Studenten. Selbstzweifel, Stress und Zukunftsangst belasten euer Studium und tun euch nicht gut.

Normalerweise ist Angst ja eine gute Reaktion eures Körpers. Bei Prüfungen kann euch ein bisschen Lampenfieber sogar zu noch besseren Leistungen verhelfen. Habt ihr aber öfter Schwindel, Atemnot oder liegt nachts grübelnd wach, dann solltet ihr lieber Hilfe suchen. Auch an eurer Uni gibt es sicher eine psychologische Beratungsstelle. Und manchmal hilft nur eines: Raus aus dem Hamsterrad! Nehmt euch regelmäßig Auszeiten, auch wenn der Stress noch so groß ist. Geht eine Runde joggen oder schwimmen, macht einen Entspannungskurs an eurer Uni mit und gönnt euch ab und zu ein bisschen Zeit für euch, euer Lieblingsbuch oder euer Hobby.

Analysiert eure Stressfallen: Wann verfallt ihr besonders in Panik und Zeitdruck? Kann es sein, dass ihr mit dem Lernen und den Hausarbeiten einfach immer wieder zu spät anfangt? Dann macht euch am besten Zeitpläne, die in kleinen Schritten einzelne Aufgaben auflisten, zum Beispiel „Kapitel 1 der Hausarbeit abschließen“ oder „Thema XY für die Klausur lernen“. Damit behaltet ihr den Überblick und verzettelt euch nicht. Mit einem besseren Zeitmanagement fühlt ihr euch gleich viel weniger hilflos und ausgeliefert.

Gönnt euch zwischendurch was Schönes, ein Konzert eurer Lieblingsband vielleicht oder einen Shopping-Nachmittag mit der besten Freundin. Die positive Grundstimmung wird euch helfen, danach viel effektiver weiterzulernen. Wichtig ist auch eure Ernährung. Klar sind Fast-food und Fertiggerichte schnell und preiswert, aber viel besser für euer Gehirn sind frisches Obst und Gemüse, Fisch und Vollkornprodukte. Wenn ihr dazu noch ausreichend trinkt, bleibt der Kopf fit fürs Lernen.

Findet heraus, was euch gut tut. Der Eine motiviert sich, indem er mal so richtig die Sau rauslässt und bis morgens feiert, der Andere zieht einen ruhigen Abend auf der Couch vor. Dem Einen hilft Sport, der Andere spielt lieber ein Instrument zur Entspannung. Es gibt ganz viele Möglichkeiten, nach einem stressigen Lerntag wieder runterzukommen. Zeigt dem Stress die „rote Karte“, indem ihr lernt, wie ihr mit ihm umgeht. Das könnt ihr im Kurs „Stressmanagement und Entspannungstraining ab dem 18. Februar an der VHS in Zweibrücken oder im Kurs „Stressbewältigung – so geht’s“ am 18. und 19. Februar an der VHS in Weinheim. Damit seid ihr dann für die nächsten Prüfungen bestens gerüstet.

Quelle: gesundheit.de

Weitere Informationen: